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Keine "Wasservillen" am Holzhafen / "Die Zeit ist nicht reif"

Aus den Schwimm-Hotels in Stade wird nichts. Nach dem Aus für den Standort am Burggraben nahm der Investor nun auch endgültig Abschied vom Holzhafen (Foto: Wasservilla Stade)

Investor kündigt Pachtvertrag für Holzhafen-Areal in Stade

tp. Stade. Dies ist das endgültige Aus für das innovative aber umstrittene Tourismusprojekt "Wasservillen" in Stade: Investor Markus Albrecht hat der Stadt den Pachtvertrag für das von ihm ins Auge gefasste Grundstück am Holzhafen gekündigt. Damit werden in absehbarer Zeit keine Schwimmhotels in Stade errichtet.
Wie berichtet, wollte Albrecht seine Hausboot-Hotels zuletzt auf dem Burggraben bei "Kaufland" errichten. Wegen massiver Anwohner-Proteste ließ er den Standort fallen und nahm daraufhin den ursprünglich anvisierten Holzhafen erneut unter die Lupe. Doch Prüfungen haben ergeben, dass die Uferzone dafür aufwändig ausgebaggert und der Schlick teuer auf einer Deponie entsorgt werden müsste. Die Stadt wolle sich an der Maßnahme nicht finanziell beteiligen. "Und ich sehe nicht ein, dass ich für die Stadt den Holzhafen saniere", so Albrecht. "Die Zeit für die 'Wasservillen' ist Stade nicht reif."
• Mehr zu der Entscheidung des Investors lesen Sie in einer kommenden WOCHENBLATT-Ausgabe.