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1,5 Millionen Euro für das CFK-Forschungszentrum Nord in Stade

Geldregen für das CFK-Forschungszentrum in Stade (Foto: archiv)

Minister Lies lobt "hohes Potenzial für Luftfahrt, Automobilbereich und Windkraft"

tp. Stade. Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) hat am Freitag, 14. März, in Hannover Förderbescheide über rund 1,5 Millionen Euro an die Partner des Forschungsverbundprojektes "ProsihP II" im CFK-Forschungszentrum Nord in Stade überreicht. Das Projekt "ProsihP II" befasst sich mit der Erforschung einer roboterbasierten Anlage zur Präzisionsbearbeitung von Großbauteilen aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK).

Bauteile aus CFK kommen überall dort zum Einsatz, wo bei minimalem Gewicht maximale Härte und Flexibilität erforderlich sind. Allerdings sind die Herstellungskosten noch sehr hoch, da es kaum automatisierte Herstellungsprozesse gibt. An diesem Punkt setzt die Wirtschaftsförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr an.

Mit den Partnern Airbus, Aicon 3D-Systems, Artis, MZ Robolab, Schleicher und der Fraunhofer Gesellschaft möchte das CFK-Forschungszentrum Nord Stade flexiblere Bearbeitungsanlagen für faserverstärkte Kunststoffe entwickeln. Später sollen diese Anlagen auch in Branchen außerhalb der Luftfahrt Anwendung finden. Weitere Partner des Projektes ohne eigene Förderung sind Volkswagen und Siemens.

"Dieses Projekt zeigt das hohe Transferpotenzial von Technologien aus der Luftfahrt in andere Branchen wie den Automobilbereich oder die Windkraft. Das entspricht genau unserer strategischen Ausrichtung von Forschungs- und Entwicklungsförderung, da die eingesetzten Mittel optimal ausgenutzt werden", betonte Minister Lies bei der Übergabe in Hannover.

"Ich begrüße auch die intensive Einbindung mittelständischer Unternehmen im Rahmen dieses Verbundprojektes", ergänzt Minister Lies. "So können diese ihre Leistungsfähigkeit und ihre Rolle als wertvolle Entwicklungspartner der Industrie unter Beweis stellen."