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Kein Einwand gegen Asbest-Verlängerung bei Dow

Menschenleere Asbest-Schleuse im Dow-Werk
tp. Stade. Keine Bedenken mehr hinsichtlich der Verlängerung der Ausnahmeerlaubnis zur Verwendung von Asbest im Stader Dow-Chemiewerk hat die Umweltorganisation AUN. Die AUN hat eine entsprechende Einwendung gegen die beabsichtigte Verlängerung des Umstellungszeitraums auf asbestfreie Technik bis 2024 jetzt zurückgezogen.

Dow und das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven würden nun alle Forderungen der AUN erfüllen. Unter anderem heißt es in der AUN-Pressemitteilung: Dow habe den Nachweis erbracht, dass die für den Umstellungszeitraum notwendigen Asbestmengen an einem ihrer Standorte in Südamerika lagere und daher kein weiterer Asbest-Abbau für das Werk in Stade notwendig seien.

Wie berichtet, stehen die gesundheitsschädlichen Arbeitsbedingungen in Asbest-Tagebaustätten in der öffentlichen Kritik. Bei Dow Stade wird der als stark krebserregend geltende Faserstoff in hermetisch abgeriegelten Systemen bei der Chlor-Elektrolyse verwendet. Menschen kommen mit der Substanz nicht in Berührung.