Alles zum Thema Asbest

Beiträge zum Thema Asbest

Panorama
Mehrere Wagenladungen voll Asbestplatten wurden in einem Wald in Otter entsorgt

Tostedt-Otter: Im Wald illegal Asbest entsorgt

Mehrere Wagenladungen in Otter gefunden as. Otter. Die Natur bei einer Kutschfahrt durch den Wald genießen, das wollte Detlev Böhlmann in Otter. Sein Vergnügen fand jedoch ein jähes Ende, als er in der Nähe des Schafstalls Riepshof auf Asbestplatten stieß. "Das waren bestimmt fünf bis sechs Wagenladungen voll", sagt Böhlmann. "Da hat jemand einfach seinen Müll im Wald abgekippt." Für die Beseitigung von illegal entsorgten Müllablagerungen ist der Landkreis Harburg zuständig. Dort ist der...

  • Tostedt
  • 11.09.18
Panorama
Die Abrissarbeiten an der alten Studiohalle in Bendestorf sehen spektakulär aus
3 Bilder

Ein besorgter Bürger oder doch nur ein Denunziant?

Eine riesige Baggerschaufel frisst sich durch das alte Mauerwert der Halle A1 auf dem ehemaligen Filmstudio-Areal in Bendestorf. Damit dürfte das Kapitel endgültig geschlossen sein. Zuletzt hatte der Jesteburger Ratsherr Hans-Jürgen Börner versucht, den Abriss zu torpedieren. Er hatte den Verdacht der illegalen Aspest-Entsorgung an die Behörden weitergegeben. Die Informationen hätten von einem ihm "als vertrauenswürdig bekannten Bendestorfer" gestammt. Allerdings sehen weder der Landkreis, noch...

  • Jesteburg
  • 03.04.18
Politik
Wie viel Geld muss wirklich in die Glockenbergschule investiert werden

Ist die Glockenbergschule marode?

Insider kritisiert Zustand des Gebäudes / Gemeinde will 200.000 Euro investieren / Kritik sei überzogen mi. Hollenstedt. Ist die Glockenbergschule in Hollenstedt ein Sanierungsfall? Nach einem Bericht über die Erneuerung der Sanitäranlagen dort, erreichte ein Brief das WOCHENBLATT, der auf einen Sanierungsstau an der Schule aufmerksam macht. Mit breiter Mehrheit hat sich am vergangenen Dienstag der Samtgemeinderat Hollenstedt für die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule ab dem...

  • Hollenstedt
  • 28.02.17
Wirtschaft
"Freue mich aufs Nichts-tun": Joachim Sellner, Dow-Pressesprecher im Ruhestand

Sprachrohr des Stader Chemie-Giganten sagt Ade

Nach 26 Jahren erleben, was Nichts-tun bedeutet: Dow-Sprecher Joachim Sellner freut sich auf den Ruhestand tp. Stade. Die Organisation von Firmenjubiläen mit Tausenden Gästen oder von medienwirksamen Politiker-Besuchen gehörten ebenso zu seinem Job wie die Beantwortung von Bürger- und Journalisten-Anfragen zu Reizthemen wie Gasaustritte, Kohlekraft, Asbest und die Auslagerung von Geschäftszweigen: Nach 26 Jahren geht Joachim Sellner (63), Chef-Pressesprecher des Chemie-Riesen Dow in Stade, in...

  • Stade
  • 19.09.15
Politik
Gift in den Wänden, zu klein und energetisch untragbar: Das Rathaus in Nenndorf - aus Sicht der Verwaltung

Rathaus-Abriss - schon beschlossen?

mi. Nenndorf. Das Rathaus in Nenndorf abreißen und durch einen Neubau ersetzen: Das scheint zumindest in der Gemeindeverwaltung bereits beschlossene Sache. Räumt man in der Bremer Straße 42 schon die Schreibtische aus? Den Eindruck erweckt zumindest ein Interview mit Bürgermeister Dirk Seidler im Hamburger Abendblatt. En Detail stellt der Verwaltungschef dort die alternativlos erscheinende Marschrichtung zur Frage „Sanierung oder Abriss“ vor. Demnach könnte in Nenndorf bereits 2018 ein...

  • Rosengarten
  • 19.05.15
Wirtschaft
Menschenleere Asbest-Schleuse im Dow-Werk

Kein Einwand gegen Asbest-Verlängerung bei Dow

tp. Stade. Keine Bedenken mehr hinsichtlich der Verlängerung der Ausnahmeerlaubnis zur Verwendung von Asbest im Stader Dow-Chemiewerk hat die Umweltorganisation AUN. Die AUN hat eine entsprechende Einwendung gegen die beabsichtigte Verlängerung des Umstellungszeitraums auf asbestfreie Technik bis 2024 jetzt zurückgezogen. Dow und das zuständige Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven würden nun alle Forderungen der AUN erfüllen. Unter anderem heißt es in der AUN-Pressemitteilung: Dow habe den Nachweis...

  • Stade
  • 13.03.15
Wirtschaft
Asbestbehälter bei Dow. Der Faserstoff wird durch eine Materialschleuse ins Werk befördert. Menschen kommen nicht mit der giftigen Substanz in Berührung
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Asbest-Erlaubnis bis Ende 2024

Europaweite Ausnahmegenehmigung für Dow-Werk Stade: Vertrag unterzeichnet tp. Stade. Für den Betriebsrat und die Werksleitung des Chemie-Riesen Dow ist es eine Erleichterung: Aller Voraussicht nach darf das Werk in Stade bis Ende 2024 das als stark krebserregend geltende und daher umstrittene Asbest in seiner Produktionsanlage benutzen. Ein entsprechender Vertrag über die Ausnahmeregelung zwischen dem Land Niedersachsen und der Dow ist kürzlich unterzeichnet worden. Der Kontrakt ist mit dem...

  • Stade
  • 06.01.15
Service

Asbestfund bremst Sanierung der Hansebrücke in Stade

tp. Stade. Unerwarteter Zwischenfall bei der Sanierung der stark frequentierten Hansebrücke in der Kreisstadt Stade: In einer Abdichtschicht unter dem Asphalt wurde überraschend Asbest in einer Menge leicht über dem gesetzlich erlaubten Grenzwert nachgewiesen. Jetzt soll eine Spezialfirma das als stark krebserregend geltende Baumaterial versiegeln. Laut dem städtischen Abteilungsleiter für Straßen und Brücken, Gerd Allers, ist noch offen, ob die mit der Brückensanierung beauftragte Baufirma in...

  • Stade
  • 11.12.14
Wirtschaft
In der Chlor-Elektrolyseanlage der Dow ist Asbest verbaut. Menschen kommen mit der Giftfaser nicht in Kontakt

Erfolg für "Asbest-Petition"

12.000 mal "Ja" zur Fristverlängerung: Dow rechnet mit Einlenken der EU-Kommission tp. Stade. Der Betriebsrat des Chemie-Riesen Dow in Stade hat sein Ziel erreicht und im Rahmen der Petition zur Weiterverwendung des umstrittenen, als stark krebserregend geltenden Faserstoffs Asbest mehr als 12.000 Unterschriften gesammelt. Damit wurde das von Dow selbstgesteckte Ziel von 10.000 Unterschriften im Rahmen der Aktion „Zukunftssicherung des Dow Werks in Stade“ deutlich überschritten. Dow fasst...

  • Stade
  • 04.09.14
Wirtschaft
Laut Studie geht von CFK bei Bränden ein Krebsrisiko aus
4 Bilder

"Wir nehmen kritische Fragen ernst"

Krebsgefahr durch Leichtbau-Werkstoff? "CFK Valley"-Vorstand in Stade verärgert über Berichterstattung tp. Stade. Unglücklich gelaufen ist nach Ansicht des Vereinsvorstandes des Leichtbau-Kompetenznetzwerkes "CFK Valley Stade", Dr. Gunnar Merz, die Berichterstattung des regionalen Fernsehsenders NDR über eine mögliche Gesundheitsgefährdung durch carbonfaserverstärkten Kunststoff CFK. Laut Fernsehrecherchen geht von dem im Stade entwickelten Zukunftswerkstoff bei Bränden ein Krebsrisiko aus,...

  • Stade
  • 15.08.14
Wirtschaft
Dow-Pressesprecher Joachim Sellner vor der Chlor-Elektrolyse-Anlage, in der Asbest verbaut ist. Menschen kommen mit dem Gift nicht direkt in Kontakt

Schon mehr als 9.600 Stimmen "für Asbest"

Hohe Beteiligung an Petition der Dow zur Frist-Verlängerung tp. Stade. Die Online-Petition des Chemie-Konzerns Dow in Stade zur Verlängerung der Asbest-Ausnahmegenehmigung stößt auf große Resonanz. "Der aktuelle Stand von mehr als 9.600 Unterschriften stimmt uns zuversichtlich, dass wir das selbstgesteckte Ziel der 10.000er Marke in Kürze erreichen", sagt Dow-Presseprecher Joachim Sellner. Anlass der bis September dauernden Kampagne sind die Pläne der EU, das im Baugewerbe längst...

  • Stade
  • 01.08.14
Wirtschaft
Dow-Sprecher Joachim Sellner vor der Chlor-Elektrolyse-Anlage. Senkrecht hintereinander aufgereiht sind die asbesthaltigen Chlor-Elektrolyse-Zellen. Der Umstieg auf asbestfreie Technik hat begonnen
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"Kein menschlicher Kontakt mit Asbest"

Warum Dow Stade jährlich 40 Tonnen des krebserregenden Faserstoffs braucht / Materialschleuse und Roboter tp. Stade. Die EU-Kommission fordert die Abschaffung des stark krebserregenden, in Gebäuden längst verbotenen Natur-Faserstoffs Asbest auch aus Industrieanlagen bis 2017. Das Zeitlimit setzt den Chemie-Giganten Dow in Stade als Europas letzte Industrieanlage, die Asbest noch als Hilfsstoff einsetzt, unter technischen finanziellen Druck. Der Konzern bereitet, wie berichtet, eine Petition...

  • Stade
  • 27.06.14
Wirtschaft
Infoveranstaltung im "von-Stemen-Hof": Rolf Nettersheim (li.),  Dow-Manager für Umwelt und Gesundheit, und Geschäftsführer Dieter Schnepel mit Zuhörern aus der Belegschaft
4 Bilder

"Stimmen Sie bitte für Asbest"

Chemie-Riese Dow in Stade wirbt um Verlängerung der Ausnahmegenehmigung für verpönten Faserstoff tp. Stade. Das stark krebserregende Asbest gehört wohl zu den unpopulärsten Substanzen der Welt. Nun muss der Chemie-Gigant Dow in Stade für das giftige Fasermaterial Reklame machen. Mit einer groß angelegten Petition kämpft das Unternehmen bei der Europäischen Union (EU) um einer Verlängerung der Ausnahmegenehmigung zur Verwendung des Gifts. Um Rückhalt seitens der Öffentlichkeit und Politik...

  • Stade
  • 13.06.14