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Roboter, Reisen und Rollatoren

Die modernen Alten schören auf Staubsauger der deutschen Traditionsmarke "Vorwerk": Heinrich Becker (li.) und Uwe Seebeck präsentierten leicht bedienbare Saugroboter und Saug-Wischer
Stade: Stadeum |

Als "Best Ager" das Leben genießen / Anregungen in Hülle und Fülle bei der Messe "Mittendrin" im Stadeum

tp. Stade. Alles, was das Leben im Alter einfacher und schöner macht, stand am Sonntag bei der gut besuchten Ausstellung "Mittendrin - Die Messe für 50 aufwärts!" im Stadeum in Stade im Fokus. Neben interessanten Vorträgen boten die Aussteller Marktneuheiten aus der Orthopädietechnik wie Elektro-Rollstühle und Rollatoren sowie spezielle Senioren-Reiseangebote, High-Tech-Haushaltsgeräte, Schmuck, Kunst und vieles mehr.

Die sogenannten „Best Ager“ der Generation "50 plus" haben keine Scheu vor moderner Technik: Heinrich Becker aus Freiburg und sein Kollege Uwe Seebeck aus Geversdorf, die Produkte der alten deutschen Staubsaugermarke Vorwerk im Land Kehdingen und im Raum Stade vertreiben, erregten das Interesse der Messegäste mit Staubsauger-Robotern zum Preis ab 379 Euro. Der Benutzer braucht nur einen Knopf zu drücken, schon übernimmt der kleine, intelligente Haushaltshelfer die Arbeit. "Während der Roboter den Boden reinigt, können seine Besitzer getrost das Haus verlassen und gemütlich Kaffee trinken gehen", so Heinrich Becker.

"Schick aussehen und dabei etwas für die Gesundheit tun" können Senioren nach Angaben von Karen Albers, Vertriebspartnerin der Fima "Magnetix" aus Sittensen, mit modernem Magnetschmuck. "Gerade die ältere Kundschaft kennt schon seit Langem Magnetschmuck", sagt Albers. Allerdings wurde in den vergangenen Jahren das Design von Magnetarmbändern, -ketten und und Co. deutlich aufgepeppt. Die modernen Schmuckstücke kosten zwischen 17,50 Euro und 200 Euro.

Auf der Messe "richtig gut aufgehoben" fühlte sich Maler Wolf-Dieter Gerhard (60) von der Galerie "Kunst an der B" an der Haddorfer Hauptstraße 2 in Stade. Mit steigendem Alter wachse das Bedürfnis nach Wellness, berichtet Gerhard aus eigener Erfahrung. Die Wirkung seiner Bilder, Skulpturen und Glasobjekte könnten zum Wohlbefinden einen hervorragenden Beitrag leisten, sagt Autodidakt Gerhard, der erst im fortgeschrittenen Alter seine Künstlerkarriere startete.