Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Unterelbe: „Leitbild für den Wirtschaftsraum“ unterzeichnet

Bei der Vertragsunterzeichnung (v.li.): Staatssekretär Kurt-Christoph von Knobelsdorff (Schleswig-Holstein), Staatsrat Andreas Rieckhof (Hamburg), Staatssekretärin Daniela Behrens (Niedersachsen), Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz (Handelskammer Hamburg) und Dithmarschens Landrat Dr. Jörn Klimant (Foto: Metropolregion Hamburg)
bc. Stade. Im Stader Stadtrat und im Kreistag wurde das Leitbild für den „Wirtschaftsraum Unterelbe 2030“ bereits diskutiert. Am Mittwoch ist das neue länderübergreifende Regionalmanagement im historischen Rathaus in Stade nun unterzeichnet worden. Es soll als Orientierungsrahmen für künftige politische und unternehmerische Entscheidungen dienen.

Drei Länder sind beteiligt: Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Als Vertreter des Landkreises Stade sitzen bei dem Projekt die Wirtschaftsförderung sowohl des Landkreises als auch der Hansestadt Stade sowie die IHK Stade mit im Boot.

Für die Akteure des Projektes steht die Umsetzung konkreter Maßnahmen im Vordergrund. Ein gutes Beispiel dafür ist das gemeinsame Online-Tool www.unterelbe.de zur Vermarktung von Industrie- und Gewerbeflächen.

Die Nutzung von Synergieeffekten zwischen Industrieparks und der Ernährungswirtschaft, insbesondere der Aquakultur, ist das Ergebnis der Analyse zum Energiestandort Unterelbe. Der Aspekt der Energieeffizienz sei dabei hervorzuheben, betont Thomas Friedrichs, Wirtschaftsförderer der Hansestadt Stade. „Wir haben festgestellt, dass unsere Kompetenzen und Stärken im Bereich der Windenergie, der Wasserstoffwirtschaft, der Energiespeicherung und -verteilung nicht nur von regionaler, sondern bundesweiter Bedeutung sind. Diese Kompetenzen gilt es auszubauen und aktiv zu vermarkten“, so Friedrichs.
Die Grünen im Landkreis üben Kritik: „Es ist unklar, inwieweit dieses Leitbild für die Landkreise verbindlich ist“, so Ulrich Hemke, Fraktionschef im Kreistag. Von einer Zusammenarbeit mit Umweltverbänden sei indes im Leitbild gar keine Rede.