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Millionenschaden nach Brand in Lagerhalle in Winsen

Flammen schlugen aus den Fenstern (Foto: Burkhard Giese)
thl. Winsen. Ein Großfeuer hat in der Nacht zu Mittwoch Teile einer Lagerhalle auf dem Grundstück der Firma Anhänger Koch im Gewerbegebiet Ost in Winsen zerstört. Nach Angaben der Feuerwehr brach der Brand im Obergeschoss der Halle aus, in den Räumlichkeiten eines Unternehmens, das sich auf die Herstellung von Rollatoren spezialisiert hat.
Beamte der Autobahnpolizei Winsen nahmen während ihrer Streifenfahrt auf der A39 gegen 2.25 Uhr intensiven Brandgeruch in Höhe der Anschlussstelle Winsen-Ost war. Die Polizisten fuhren von der Autobahn ab und machten sich auf die Suche nach der Brandquelle. In der Werner-Forßmann-Straße wurden sie schließlich fündig: In einem Teilabschnitt einer rund 200 Meter langen Gewerbehalle entdeckten sie Feuerschein.
Unverzüglich wurden die Feuerwehren aus den umliegenden Ortsteilen alarmiert. Insgesamt waren am Ende rund 150 Brandschützer im Einsatz. Die Feuerwehr konnte den Brand auf einen lokalen Abschnitt begrenzen. Es kam jedoch zu starker Rauchentwicklung. Neben der Autobahn waren vor allem die Wohngebiete der angrenzenden Ortsteile Luhdorf und Roydorf betroffen. Mehrere Anwohner klagten über Kopfschmerz. Mittels Rundfunkdurchsagen wurde
die Bevölkerung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Gefahrstoffmessungen der Feuerwehr, die unverzüglich in den Wohngebieten durchgeführt wurden, ergaben allerdings keine besonderen Gefahrstoffe im Brandrauch.
Mittlerweile ist das Feuer gelöscht. Die Feuerwehren sind allerdings noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt und suchen den betroffenen Bereich nach letzten Glutnestern ab. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und den betroffenen Bereich beschlagnahmt. Die Schadenshöhe ist noch unklar, dürfte sich aber nach ersten Schätzungen im siebenstelligen Bereich bewegen.