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Freigabe am 30. April

Gesa Schütte und Nils Elvers berichteten über den Baufortschritt
thl. Winsen. "Es gibt nichts, was den Ablauf jetzt noch stören kann. Die Luhebrücke wird am Donnerstag, 30. April, im Laufe des Tages für den Verkehr freigegeben." Guter Dinge waren Gesa Schütte, Fachbereichsleiterin der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lüneburg, und ihr Kollege Nils Elvers, Sachbearbeiter Brückenbau, jetzt beim Ortstermin an Winsens "Luhe-Philharmonie".
Wer sich auf der Baustelle umsieht, hat auch keinen Zweifel an der Aussage des Trios. Die Brücke ist soweit fertig, vergangene Woche wurde der Beton für die Rad- und Gehwege aufgebracht. "Damit sind die Betonarbeiten endgültig abgeschlossen", erklärte Schütte.
Auf der Brücke wurde ein großes Zelt errichtet, damit die Abdichtungen abtrocknen können. In dieser Woche haben die Erdarbeiten für die Auf- und Abfahrten der Brücke begonnen. "Nach Ostern kommen dann die Straßenbauer und bringen den Asphalt auf die Fahrbahn", so Schütte weiter. Anschließend werden noch Markierungen aufgebracht, Verkehrsschilder aufgestellt und die Brückengeländer angebracht. "Außerdem müssen die sogenannten Flügel noch verblendet werden. Doch das kann auch passieren, wenn der Verkehr schon wieder über die Brücke rollt", sagt Schütte.
Wenn die Luhebrücke am 30. April freigegeben wird, war die L234 genau 16 Monate gesperrt. In dieser Zeit wurden dort rund 1.350 Kubikmeter Beton und 174 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut. "Das neue Bauwerk ist 15 m breit und 41,7 m lang zuzüglich jeweils sieben Meter für die Auf- und Abfahrten. Das Bauwerk hat eine Tragkraft von rund 60 Tonnen und nach heutigen Standards ein Haltbarkeit von 80 bis 100 Jahren", sagt Nils Elvers.
Übrigens: Auf eine offizielle Eröffnung mit dem obligatorischen Banddurchschnitt wollen sowohl die Stadt Winsen als auch die Landesbehörde verzichten. Nach dem Baudesaster im Vorwege wohl auch eine vernünftige Entscheidung.