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Tischlerei-Bau hat begonnen

Führten den ersten Spatenstich aus (v. li.): Lebenshilfe-Mitarbeiter Sascha Ewald, Ernst-Albrecht von Moreau, Reiner Kaminski und André Wiese (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Der erste Spatenstich für die neue Tischlerei der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg ist vollzogen. Auf einer gut 5.300 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche entsteht am Borsteler Grund ein eingeschossiges Gebäude mit einer Grundfläche von gut 1.600 Quadratmetern. 36 Menschen mit Behinderung werden in diesem Beschäftigung finden. Drei bis vier Mitarbeiter der Lebenshilfe werden die Betreuung übernehmen.
Die Lebenshilfe errichtet die neue Tischlerei direkt neben ihr 2012 eröffnetes FITZ (Für Integration, Teilhabe, Zukunft). „Wir planen mit einer Bauzeit von rund neun Monaten, vorausgesetzt, dass es zu keinen wetterbedingten Verzögerungen kommt“, skizziert Lebenshilfe-Geschäftsführer Ernst-Albrecht von Moreau den Zeitplan für das Bauprojekt. Die neuen Räume sollen ab Herbst 2015 bezugsfertig sein.
Bislang war die Tischlerei in Lüneburg angesiedelt. Doch die Raumnot dort machte den Umzug nach Winsen nötig, zumal eine Erweiterung des Standortes am Vrestorfer Weg in Lüneburg nicht möglich ist, und die freiwerdenden Räume der Tischlerei von der Gartenabteilung neu besetzt werden.
Die Kosten für den Neubau der Tischlerei in Winsen und den Umbau der Räume in Lüneburg für die Gartenabteilung beziffert die Lebenshilfe auf rund 2,8 Millionen Euro.
„Die Lebenshilfe wird im östlichen Landkreis Harburg präsenter. Kreis und Stadt Winsen sorgen gemeinsam mit der Lebenshilfe dafür, dass die Angebote für Menschen mit Behinderung optimal ausgebaut werden“, sagte Reiner Kaminski, Leiter des Fachbereiches Soziales beim Landkreis Harburg und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Lebenshilfe. „Der Neubau ist eine gute Investition, die den Beschäftigten zugute kommt, weil die Raumnot gelindert wird.“