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Neuen Standort gefunden - Neue Drei-Feld-Sporthalle am Ilmer Barg soll auf dem jetzigen Sportplatz gebaut werden

Die jetzige Sporthalle entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen (Foto: thl)
thl. Roydorf. Die neue Drei-Feld-Sporthalle der Schule am Ilmer Barg soll auf dem jetzigen Sportplatz entstehen. Dafür sollen das Fußball-, das Beachvolleyball- und das Basketfeld zurückgebaut werden. Für die Finanzierung soll die Stadt für die Haushaltsjahre 2018 und 2019 insgesamt 4,92 Millionen Euro einstellen. Das hat der Ausschuss für Schulen und Kindertagesstätten in seiner Sitzung einstimmig empfohlen.
Ursprünglich sollte die neue Halle auf einem landwirtschaftlichen genutztem Areal nördlich der jetzigen Sporthalle gebaut werden. Das Grundstück hatte die Stadt bereits im vergangenen Jahr erworben. Das Problem: Über dem Grundstück verläuft eine Hochspannungsleitung, unter der nur bis zu einer Höhe von 15 Metern gebaut werden kann. Dadurch könnten im Bereich des Baufeldes keine Kräne oder Hebefahrzeuge aufgestellt werden, die diese Höhe überschreiten. "Diese Einschränkung würde die Baudurchführung erheblich erschweren und verteuern", führte Dipl.-Ing. Stefan Schmitt-Wenzel vom städtischen Bauamt aus. "Zudem müssten im Baufeld eine befahrbare Schottertragschicht aufgebracht und drumherum eine Baustraße hergestellt werden." Insgesamt würde sich das Projekt dadurch nach ersten Schätzungen um mindestens 230.000 Euro verteuern. Außerdem, so Schmitt-Wenzel weiter, könnte man bei der zweiten Variante "zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", weil man durch eine Anbindung der Außensportfelder an den Pausenhof der Schule die dort sehr beengte Situation entspannen könnte.
Während sich die Schulleitung mit beiden Varianten anfreunden konnte, machten Anwohner ihrem Unmut über die jetzt empfohlene Variante Luft. Sie kritisierten vor allem ein fehlendes Verkehrskonzept für die Sporthalle, die - nach ihrer Meinung - abends und auch an den Wochenenden auch von Vereinen genutzt werden würde. Da könne aber noch nachgearbeitet werden, hieß es seitens der Politik.