Thieshope / Autobahnauffahrt L215
Fahrerin verstarb an der Unfallstelle
- Die L215 musste komplett während der Rettungsmaßnahmen gesperrt werden
- Foto: Freiwillige Feuerwehr Samtgemeinde Hanstedt
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Am Freitagabend, 7. August, gegen 21.12 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Brackel mit dem Stichwort „TH1 – Hilfeleistung nach Verkehrsunfall“ alarmiert. Einsatzort war die L 215 im Bereich der Autobahnauffahrt Thieshope. Aufgrund zahlreicher Notrufe in der Leitstelle und einer zunächst unklaren Lage vor Ort wurde umgehend die Freiwillige Feuerwehr Thieshope nachalarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte bot sich den Feuerwehrleuten ein trümmerreiches Bild. Ein VW und ein Mercedes waren aus bislang ungeklärter Ursache im Kreuzungsbereich kollidiert. Im VW befand sich zum Unfallzeitpunkt eine Person, der Mercedes war mit vier Personen besetzt. Ersthelfer hatten vor dem Eintreffen der Rettungskräfte bereits alle fünf Insassen aus den Fahrzeugwracks befreit.
Bei der Fahrerin des VW hatten Ersthelfer umgehend mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen. Die Feuerwehr unterstützte vor Ort, bis der eingetroffene Rettungsdienst die Reanimation übernahm. Trotz aller medizinischen Bemühungen verstarb die Fahrerin jedoch noch an der Unfallstelle.
Die vier weiteren Unfallbeteiligten wurden bis zum Eintreffen zusätzlicher Rettungsmittel von den Feuerwehrkräften betreut und erstversorgt. Anschließend wurden sie mit teils schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Parallel zur Patientenversorgung stellte die Feuerwehr den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, klemmte an beiden Fahrzeugen die Batterien ab und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Nach Abschluss der Rettungsarbeiten leuchteten die Einsatzkräfte die Unfallstelle auf der L 215 für die anschließende Spurensicherung und Unfallaufnahme der Polizei umfassend aus.
Ein besonderer Dank gilt den Ersthelfern vor Ort. Durch ihr schnelles, beherztes und organisiertes Handeln sicherten sie die Erstversorgung der Verletzten und trugen maßgeblich zur schnellen Rettungskette bei.
Zur Unfallursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.
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