alt-text

++ A K T U E L L ++

199 Werftmitarbeitern droht die Kündigung

Betreuungsfall Elfriede H. (97): Amtsgericht Tostedt muss entscheiden
Berufsbetreuer vor dem Rauswurf?

Hat seit Kurzem Akteneinsicht: 
Rechtsanwalt Kai Kähler
  • Hat seit Kurzem Akteneinsicht:
    Rechtsanwalt Kai Kähler
  • Foto: Kähler
  • hochgeladen von Oliver Sander

Das könnte Sie auch interessieren:

Politik
Langes Warten auf die Ergebnisse der Kommunalwahl: Ginge das auch schneller?

Lange Wartezeiten, extrem hoher Briefwahlanteil, späte Ergebnisse
Corona-Kommunalwahl: Was lief gut, was klappte gar nicht?

tk/os. Landkreis. Geduld war gefragt bei dieser Kommunalwahl. Abstandsregeln verursachten lange Schlagen vor den Wahllokalen, Senioren suchten vergeblich nach Stühlen zum Ausruhen, Stimmen wurden teils erst in den späten Nachtstunden ausgezählt: Die Kommunalwahl in Zeiten der Pandemie stellte die Organisatoren vor neue Herausforderungen, nicht überall wurden sie bewältigt. Vor allem der extrem hohe Anteil an Briefwählern verursachte Probleme. Hätten die Kommunen sich besser vorbereiten können?...

Blaulicht
Katze "Alfi" wurde von einem Luftgewehrschützen angeschossen
3 Bilder

In Wenzendorf
Fiese Attacke auf Katzendame "Alfi"

bim. Wenzendorf. War es ein fieser Katzenhasser, der aus dem Hinterhalt auf wehrlose Vierbeiner schießt? Oder hat ein Sportschütze in dem Wohngebiet mit seinem Luftgewehr übers Ziel hinausgeschossen? Katze "Alfi" wurde am Samstag, 4. September, gegen 14 Uhr im Bereich des Wennerstorfer Kirchwegs im Wenzendorfer Ortsteil Dierstorf-Heide von einem Luftgewehr ins Bein geschossen und schwer verletzt. Ihre Halter Melanie und Kay Lorenzen hoffen, dass der Tierquäler gefasst wird. Freigängerin und...

Blaulicht

Vom Balkon in die Tiefe gefallen
Junger Mann stürzt in den Tod

tk. Buxtehude. Ein junger Mann (21) ist bei einem tragischen Unglück am Samstagmorgen gegen 6 Uhr in Buxtehude ums Leben gekommen. Er war während einer Feier zum Rauchen auf den Balkon gegangen und vom sechsten Stock in die Tiefe gestürzt. Wie es zu diesem Drama kam, ist unbekannt. Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen von einem Unglücksfall aus. ++Update++ Seevetal: Das Ende einer Verfolgungsjagd

Politik
Kai Seefried tritt sein Amt als Landrat am 1. November an. Gespräche mit vielen Akteuren aus Politik und Gesellschaft führt er aber jetzt schon. "Ich will Themen aufnehmen", sagt er.

Der künftige Stader Landrat legt am 1. November offiziell los
Kai Seefried: "Als Mensch, nicht als CDU-Politiker punkten"

tk. Stade. Kai Seefried (CDU), der neue Stader Landrat, wird in den kommenden Wochen viele Gespräche führen. Mit Kreistagspolitikern, aber auch mit Verbänden und Institutionen aus der Region. "Ich setze in der Politik auf ein Miteinander der Fraktionen", sagt Seefried, der am Wahlsonntag mit 55,85 Prozent auf den Chefposten im Kreishaus gewählt worden ist. Wenn er in den kommenden Wochen mit Bürgerinnen und Bürgern redet, geht es ihm vor allem darum "Themen aufzunehmen". Noch, das betont...

Service
Zum diesjährigen Weltkindertag: UNICEF-Mitmach-Aktion, an der sich jedes Kind beteiligen und mit bunter "Street Art" für seine Rechte einsetzen kann

Kinder haben Rechte
Weltkindertag 2021 wird mit bundesweiten Aktionen gefeiert

(wd/unicef). Nicht nur in Deutschland sondern weltweit stehen laut UNICEF Kinder im Jahr 2021 vor enormen Herausforderungen. Der Klimawandel, wachsende Armut und die gravierenden Auswirkungen der Covid-19-Pandemie bedrohen - so das Kinderhilfswerk UNICEF - das Leben und die Zukunft insbesondere der jungen Generation. Anlässlich des diesjährigen Weltkindertags möchten UNICEF Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit der Installation „Lasst die Kinder nicht länger in der Luft...

Panorama

Alarmierende Corona-Zahlen
Deshalb sind die Inzidenzwerte in Tostedt so hoch

bim. Tostedt. Warum sind die Corona-Zahlen in der Samtgemeinde Tostedt so viel höher als in anderen Kommunen im Landkreis Harburg? Das wollen viele WOCHENBLATT-Leser wissen. Der Inzidenzwert in Tostedt lag am gestrigen Dienstag, 14. September, bei 332,5 (Vortag: 291,4). 89 Fälle wurden dort in den vergangenen sieben Tagen registriert. Wie der Landkreis jetzt auf WOCHENBLATT-Anfrage mitteilt, sind die hohen Werte auf "eine christliche Religionsgemeinschaft mit mehreren Großfamilien mit vielen...

Panorama
Thomas Ewald zeigt den Luca-Schlüsselanhänger, den er bisher noch nicht einsetzen konnte

Wenige nutzen die analoge Corona-Kontaktnachverfolgung
Luca-Anhänger - Gut gedacht, schlecht gemacht

bim. Hollenstedt. Die Nachverfolgung von möglichen Kontakten mit Corona-Infizierten soll bei der Eindämmung der Pandemie helfen. Nicht jeder kann oder möchte dafür die Corona-Warn-App oder die Luca-App auf Handy oder Smartphone nutzen. Eigens dafür wurden die Luca-Schlüsselanhänger mit OR-Code entwickelt. Damit soll es möglich sein, ohne App und Mobiltelefon u.a. in öffentlichen Einrichtungen oder Gastronomiebetrieben einzuchecken, um nach einem möglichen Corona-Kontakt ermittelt und informiert...

Blaulicht
Der "Maskenmann", der verurteilte Kindermörder Martin Ney, 2013 vor dem Stader Landgericht

Der Kindermörder wurde in Frankreich vernommen
Der "Maskenmann" ist wieder zurück in Deutschland

tk. Stade. Der vom Landgericht Stade wegen dreifachen Kindesmordes verurteile Martin Ney ist zurück in Deutschland und sitzt wieder in der JVA Celle ein. Der als "Maskenmann" berüchtigte Mörder und Kinderschänder wurde im Januar nach Frankreich ausgeliefert, weil er verdächtigt wird, auch dort ein Kind getötet zu haben. Wie die Zeitung "Ouest France" zuerst berichtete, kann ihm der Ermittlungsrichter in Nantes diese Tat aber nicht nachweisen, so dass die fristgerechte Überstellung zurück nach...

Panorama
Erinnerung an die Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen: Bei Detlef Wiedeke hängen noch Platin-CDs von "Modern Talking" an der Wand   Fotos: jd
Video 3 Bilder

Seine Stimme kennt jeder: Detlef Wiedeke war Studiosänger des Pop-Titans
Auch ohne Dieter Bohlen: Der Sound von Modern Talking lebt weiter

(jd). Nach dem unfreiwilligen Abgang bei DSDS und dem Supertalent ist es ruhig geworden um Dieter Bohlen. Viele Jahre hatte der "Pop-Titan" die deutsche Musikszene geprägt wie kaum ein anderer. Zu Bohlens Erfolg beigetragen hat ein Musiker aus der Region Stade: Detlef Wiedeke, der im Ostedörfchen Behrste ein Tonstudio betreibt, bildete 16 Jahre lang mit zwei Musikerkollegen den Studiochor von "Modern Talking" und Bohlens zweiter Pop-Formation "Blue System". Wiedeke und die anderen beiden...

Politik
Über die Abschaffung der Gelben Säcke diskutiert der Kreistag am 6. Oktober

Kreisumweltausschuss empfiehlt Wechsel in neues Sammelsystem für Plastikmüll / Über 10.000 Landkreisbewohner haben online abgestimmt
Klares Votum für die Gelbe Tonne

as. Landkreis Harburg. Haufen von gelben Säcken, die sich am Straßenrand türmen, Joghurtdeckel und Butterpapierchen, die aus zerrissenen Tüten drängen und nach der Sammlung Straßen und Plätze verschmutzen - damit könnte schon bald Schluss sein. Der Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz des Landkreis Harburg hat jetzt empfohlen, ab Januar 2023 die Gelbe Tonne einzuführen. Schon 2014 hat das WOCHENBLATT die Einführung einer Gelbe Tonne ins Spiel gebracht. Seither hat das WOCHENBLATT immer wieder...

(os). Ist die demenzkranke, wohlhabende Elfriede H.* (97) zu einem Spielball zwischen ihrem Betreuer R.* und Gertjan A.*, dem Neffen ihres Ende 2017 verstorbenen Mannes Albert, geworden? Diese Frage stellt sich bei einem Betreuungsfall, der aktuell beim Amtsgericht Tostedt liegt: Der stv. Amtsgerichtsdirektor, Dr. Christian Gude, wird entscheiden müssen, ob Betreuer R. geeignet ist oder aus seinem Amt entfernt und ein neuer Betreuer bestellt werden muss. Die Entscheidung steht in Kürze an, bis Anfang dieser Woche konnten sich alle Beteiligten zu dem Fall äußern.


Tod des Mannes
warf sie aus der Bahn

Der Tod ihres Mannes, der 2017 bei einem Zugunfall in Buchholz ums Leben kam, machte Elfriede H., damals 95 Jahre alt, schwer zu schaffen. "Sie hat sich danach komplett von uns isoliert, schrie und weinte viel", berichtet Gertjan A. Elfriede H. äußerte, dass sie nicht mehr allein leben könne. "Sie wollte aber nicht, dass ich ihr Betreuer werde", sagt Gertjan A., der gemeinsam mit seiner Schwester Saskia im Testament des Ehepaars H. als Schlusserben eingesetzt ist. Bereits Anfang 2018 kam es daraufhin zu Gesprächen, zu der die Betreuungsbehörde - der Landkreis Harburg - eingeladen hatte. Dabei, so berichtet Betreuer R., habe Elfriede H. eine Betreuung abgelehnt. Nach Paragraf 1896 Abs. 1a des Bürgerlichen Gesetzbuches darf gegen den Willen eines Volljährigen kein Betreuer bestellt werden. "Daraufhin soll vereinbart worden sein, dass Herrn A. eine Vorsorgevollmacht erteilt werden soll", erklärt R. Die Unterschrift sei aber von Elfriede H. verweigert worden. "Daraufhin wurde ich zum Betreuer bestellt." R. ist seit 2016 im Hauptberuf Betreuer. Zuvor war er u. a. mit einer Einzelhandelsfirma für E-Zigaretten selbstständig.

Über Seniorenheim
in ein Privathaus

Der Weg von Elfriede H. führte dann in ein Seniorenheim in Seevetal. Dort lebte sie bis Oktober 2019, bevor sie in ein Zimmer im Haus des Ehepaars K.* nach Winsen zog. Betreuer R., der von 2014 bis 2016 nach eigener Auskunft bei Herrn K. als Angestellter gearbeitet hat, sagt über das Ehepaar, dass es zwar keine ausgebildeten Pfleger seien: "Sie sind Alltagsbegleiter, Zuhörer, Kümmerer, Nächstenliebe und Freude gebende Menschen, die mit Erfüllung versuchen, älteren und behinderten Menschen Lebensfreude zu geben." Reicht das, um eine bald 98-Jährige bei sich aufzunehmen? "Nein", sagt Kai Kähler, Rechtsanwalt aus Buchholz, der Gertjan A. vertritt. Elfriede H. sei dort völlig isoliert. Und aus der Tatsache, dass R. zuvor bei K. angestellt war und mit ihm befreundet ist, K. andererseits aber kontrollieren muss, folge ein klarer Interessenkonflikt, so Kähler. Er berichtet von Abbuchungen von Elfriede H.s Konto und finanziellen Transaktionen, deren Zweck sich weder dem Gericht noch ihm erschließe.

War Elfriede H.
geschäftsfähig?

Über die Frage, ob Elfriede H. bei den Unterschriften zur Kündigung ihres Platzes im Seniorenheim in Seevetal und zum Mietvertrag im Haus des Ehepaars K. in Winsen geschäftsfähig war, gibt es unterschiedliche Auffassungen. Betreuer R. betont, dass beides auf Betreiben von Elfriede H. geschah. Gertjan A. und sein Anwalt Kai Kähler erklären, dass die Seniorin wegen der fortschreitenden Demenz, belegt durch Gutachten, genau diesen freien Willen nicht mehr hatte und sie in einem Seniorenheim besser aufgehoben wäre.

Landgericht beruft
sich auf Gutachter

Das Landgericht Stade hat dazu eine klare Meinung. In einem Beschluss vom 20. April, der dem WOCHENBLATT vorliegt, zitiert es den zuständigen Gutachter. Dieser hatte am 15. Dezember 2019 ein nervenärztliches Gutachten bei Elfriede H. durchgeführt und kam laut Landgericht Stade zu dem Ergebnis: "Bezüglich der gutachterlich zu beantwortenden Fragestellung, ob die Betroffene am 02. und 04.10.2019 zu einer rechtswirksamen Unterzeichnung des Mietvertrages bzw. der Heimplatzkündigung in der Lage gewesen sei, sei aus nervenärztlicher Sicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festzustellen, dass zum damaligen Zeitpunkt eine ausreichende Fähigkeit zur freien Willensbildung nicht bestanden habe." Gertjan A. hatte beim Amtsgericht Tostedt beantragt, künftig am Verfahren beteiligt zu werden. Im ersten Schritt war er mit seinem Ansinnen gescheitert, seine Beschwerde beim Landgericht Stade war erfolgreich.

Amtsgericht soll
Entpflichtung prüfen

Das Landgericht Stade geht in seinem Beschluss vom 20. April sogar noch weiter. Es schreibt: "Die aktenkundigen Stellungnahmen der Ärzte, Sachverständigen und weiteren Personen zeigen übereinstimmend, dass nach derzeitigem Stand der Betreuer (R., d. Red.) als zur Betreuung der Betroffenen persönlich ungeeignet anzusehen sein dürfte und das Amtsgericht (Tostedt, d. Red.) unverzüglich seine Entpflichtung zu prüfen haben wird. (Unter Umständen geben die hier zutage getretenen Umstände auch Anlass, sämtliche anderen von dem hiesigen Betreuer innegehaltenen Betreuungen von Amts wegen zu überprüfen.)" Dies gelte vor allem "aufgrund der lediglich fingierten Kündigung des Heimvertrages mit der Seniorenresidenz (...) sowie die der Betroffenen schädlichen Auskunfts- und Kontaktverbote, welche der Betreuer ausgesprochen hat."

"Vorwürfe sind aus
der Luft gegriffen"

Betreuer R. sieht der gerichtlichen Entscheidung gelassen entgegen, "da sämtliche Vorwürfe aus der Luft gegriffen sind. Sie basieren nur auf Behauptungen - Vermutungen und nicht auf belegten Fakten. Ich handle zum Wohl der Betreuten und beachte hierbei alle gesetzlichen Vorgaben sowie die ethischen Richtlinien." In dieser Gemengelage muss nun Dr. Christian Gude vom Amtsgericht Tostedt eine Entscheidung fällen.
* Namen der Redaktion bekannt

Die Paragrafen
im Gesetzbuch

(os). Im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) sind in den Paragrafen 1896 ff. die Voraussetzungen für eine Betreuung geregelt. In Paragraf 1896 heißt es: "Kann ein Volljähriger auf Grund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht besorgen, so bestellt das Betreuungsgericht auf seinen Antrag oder von Amts wegen für ihn einen Betreuer. (...)" In Absatz 4 heißt es: "Die Entscheidung über den Fernmeldeverkehr des Betreuten und über die Entgegennahme, das Öffnen und das Anhalten seiner Post werden vom Aufgabenkreis des Betreuers nur dann erfasst, wenn das Gericht dies ausdrücklich angeordnet hat."

Welche Erfahrung haben Sie gemacht?

(os). Haben Sie auch Erfahrungen mit Berufsbetreuern gemacht - egal ob positive oder negative? Schreiben Sie uns eine E-Mail mit einer kurzen Schilderung des Falls an oliver.sander@kreiszeitung.net oder einen Brief an WOCHENBLATT-Verlag, Bendestorfer Str. 3-5, 21244 Buchholz, Stichwort Betreuung.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Service

Wichtige Mail-Adressen des WOCHENBLATT

Hier finden Sie die wichtigen Email-Adressen und Web-Adressen unseres Verlages. Wichtig: Wenn Sie an die Redaktion schreiben oder Hinweise zur Zustellung haben, benötigen wir unbedingt Ihre Adresse / Anschrift! Bei Hinweisen oder Beschwerden zur Zustellung unserer Ausgaben klicken Sie bitte https://services.kreiszeitung-wochenblatt.de/zustellung.htmlFür Hinweise oder Leserbriefe an unsere Redaktion finden Sie den direkten Zugang unter...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen