Dieses Konzept kam gut an

Gute Laune vor dem Auftritt: (v. li.) Andrea Kroß, Bärbel Hatzner, Meike Bredehöft und Maren Hildebrandt spielten in Bischu "Der Schneider von Seppensen"
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  • Gute Laune vor dem Auftritt: (v. li.) Andrea Kroß, Bärbel Hatzner, Meike Bredehöft und Maren Hildebrandt spielten in Bischu "Der Schneider von Seppensen"
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Mehr als 600 Besucher bei der 1. Buchholzer Kulturnacht

os. Buchholz. "Nach diesem tollen Abend ist es nicht mehr die Frage, ob wir das wiederholen, sondern in welchem Turnus." Dieses positive Fazit der ersten Buchholzer Kulturnacht zog Mit-Initiator Christoph Selke. Mehr als 600 Besucher kamen am Sonntag, um die 40 Darbietungen in zehn verschiedenen Kunststätten zu verfolgen.
Für jeden Kulturfan war das passende Angebot dabei. Es reichte von Musik verschiedener Stilrichtungen über Theatervorführungen und Lesungen bis zur Fotoausstellung in der Stadtbücherei. Ungewöhnliche Orgelklänge bekamen die Gäste gleich zu Beginn in der St. Paulus-Kirche auf die Ohren: Kantor Wolfgang Hofmann spielte Filmmusik von "Forrest Gump" über "Fluch der Karibik" bis zu "Star Wars". Pastor Michael Wabbel band das Publikum mit ein und ließ die Melodien erraten. War die richtige Antwort wusste, bekam Gummibärchen als kleine Belohnung.
Naturbilder des Fotografen Jacek Czepnik aus der polnischen Partnerstadt von Buchholz, Wohlau, präsentierte die Stadtbücherei in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. Die Ausstellung im Foyer ist noch bis Freitag, 19. Juni, zu sehen.
In vier Wochen wollen sich die Veranstalter des "Kulturraum 21" zusammensetzen, um über weitere Auflagen der Kulturnacht zu beraten. Dabei geht es auch um Verbesserungen. Die Vorführungen von Bischu waren z.B. so beliebt, dass einige Gäste aus Platzmangel nicht mehr in die Theaterwerkstatt hineinkamen. Die Premiere hat insgesamt aber gezeigt: Das Konzept kam bei den Buchholzern hervorragend an.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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