Das närrische Treiben in Dibbersen muss auch aussetzen
Ein Jahr ohne Faslams-Aktion

Das Schnorren bezieht alle Bewohner von Dibbersen in das närrische Treiben ein
  • Das Schnorren bezieht alle Bewohner von Dibbersen in das närrische Treiben ein
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Axel-Holger Haase

Den Mitgliedern des Faslamsclubs Dibbersen stehen die Tränen in den Augen: Aufgrund der Corona-Hygienevorschriften dürfen die traditionellen Faslamsaktivitäten in dieser für die Narren so bedeutsamen fünften Jahreszeit nicht stattfinden.
Lena Ehnert, Präsidentin des Faslamsclub Dibbersen, der aus rund 20 aktiven Mitgliedern besteht, und die Faslamsbrüder und -schwestern sind natürlich traurig, dass sie ihre lustigen Aktivitäten wie so viele Faslamsvereine komplett absagen müssen.
Historisch belegt ist der Faslam in Dibbersen seit 1651, denn zu diesem Zeitpunkt hätten fünf Knechte "Fastelabend gehalten". So steht es in den Protokollen des Hittfelder Landgerichts.
Die Faslamsschwestern und -brüder aus Dibbersen sind bekannt für ihre Feierfreude. Wenn die Erde in Dibbersen bebt, wissen die Einheimischen, dass der stimmungsvolle Lumpenball stattfindet. Legendär ist der Tanz an der Stange, zu dem sich die Kostümierten zusammenfinden.
Seit 1988 sind beim Verein auch Faslamsschwestern eingebunden.
Die Narren aus Dibbersen sind sehr kontaktfreudig: Gerne besuchen sie andere Faslamsvereine in der Region und feiern mit den Gleichgesinnten.
Nun setzen sie alle Hoffnungen auf das Jahr 2022, um erneut gemeinsam zu feiern.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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