Beim Waldbaden tief entspannen
Frauenselbsthilfegruppe Krebs erlebte, was gut tut
Was ist Waldbaden? Was verbirgt sich dahinter? Das fragte sich die Frauenselbsthilfe Krebs Gruppe Buchholz (FSH) und buchte einen Einführungstermin mit Bernd Möller (www.der-waldbader.de). Kürzlich ging es in Hützel bei Bispingen los. Dort befindet sich ein traumhafter naturbelassener Mischwald, etwas bergig aber auch mit kleinen Sumpfgebieten. Die Gruppe setzte alle Sinne ein, das Erfühlen des Untergrundes beim langsamen Gehen ,z.T. „blind“ durch Partnerführung, das „blinde“ Erfühlen eines Baumes, das Hören der Naturgeräusche und Gesänge, das gezielte Beäugen der Natur und erlernte verschiedene Atemtechniken, dabei werden die Terpene ( positive Stoffe, die den Atemwegen guttun) eingeatmet und kleine gymnastische Übungen. Und das Ziel war in der Tat ein Herunterfahren, eine fühlbare Entspannung, was von der Gruppe bestätigt wurde. Viele Übungen konnten mitgenommen werden für den normalen Waldspaziergang zuhause. In Japan gibt es Waldbaden für gestresste Menschen übrigens auf Rezept.
Betroffene, die die Gruppe Buchholz der Frauenselbsthilfe Krebs kennenlernen möchten, haben am Mittwoch, 17. Juni, dazu Gelegenheit. Im Krankenhaus Buchholz (Steinbecker Straße 44) findet im Konferenzraum um 18.30 Uhr die Zusammenkunft unter dem Thema "offene Gespräche" statt. Voranmeldung erbeten unter Telefon: 04183-509336.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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