Freibad Buchholz:
Neubau des Sportbeckens im Zeitplan
- Das defekte Becken ist bereits entsorgt, die arbeiten für das neue Sportbecken sind in vollem Gange
- Foto: sh
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Drei Sommer lang mussten die Buchholzer Schwimmer auf das Sportbecken im Freibad verzichten, weil dieses durch einen massiven Wasserschaden zerstört wurde, was im April 2024 festgestellt wurde, kurz bevor das Freibad eröffnet werden sollte (das WOCHENBLATT berichtete).
2025 und auch in diesem Sommer wurde das Leid etwas gemindert, in dem das Hallenbad ganzjährig geöffnet blieb, so dass alle Schwimmer dorthin ausweichen konnten.
"Die Freibadsaison war durchwachsen", erklärte Hans Wurlitzer, Leiter der Buchholzer Bäder. "Aber die Öffnung des Hallenbades war super."
So konnte er feststellen, dass trotz des gesperrten Sportbeckens insgesamt die Besucherzahlen konstant blieben. So wichen die Menschen nicht nur bei schlechtem Wetter auf das Hallenbad aus, sondern auch an den extrem heißen Tagen. Ob das Hallenbad auch 2027 im Sommer geöffnet bleibt, wenn das Sportbecken wieder in Betrieb ist, ist noch nicht geklärt.
Dass das Sportbecken fertig wird, da ist Hans Wurlitzer zuversichtlich. Die Arbeiten am neuen Sportbecken sind ihrer Zeit sogar etwas voraus.
"Alle Aufträge sind erteilt", so Wurlitzer. Und das sei gar nicht so einfach gewesen: Es gebe in ganz Europa nur sieben oder acht Firmen, die Edelstahlbecken bauen können. Das nun engagierte Unternehmen komme aus Österreich, berichtet Wurlitzer. Nun hofft er, dass Buchholz bis Weihnachten von großen Regenereignissen, Frost und Schnee verschont bleibe, damit die Arbeiten weiter durchgeführt werden können - das Edelstahlbecken soll bis Weihnachten fertig sein.
Im Frühjahr sollen dann die Pflasterarbeiten beginnen. Statt wie vorher 1.200 Quadratmeter sollen nun nur noch 650 Quadratmeter gepflastert werden, der Rest wird mit Rasen und Grünanlagen angelegt.
Entgegen erster Überlegungen wird die Wassertiefe nicht verringert, die Ersparnis sei nur minimal, erklärte Wurlitzer. Dafür werde aber eine Abdeckung installiert, mit der das Becken nachts abgedeckt wird. Das würde rund 35 Prozent Energie einsparen, da so die Auskühlung durch kühle Nächte und Wind entfalle.
Sofern nicht Unvorhergesehenes passiert, steht einer Freibadsaison für alle nichts mehr entgegen.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Buchholz |
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