Polizei drehte Präventionsfilm in der Heide
Schafherde verweigert Rettungsgasse

Der Dreh: Ulf Staroste (re.) guckt ungläubig auf die Schafherde, die den Weg versperrt. 
Hans-Hermann Overbeck (li.) versucht, die Tiere auseinanderzutreiben, während Polizeisprecher Jan Krüger filmt  Fotos: thl
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  • Der Dreh: Ulf Staroste (re.) guckt ungläubig auf die Schafherde, die den Weg versperrt.
    Hans-Hermann Overbeck (li.) versucht, die Tiere auseinanderzutreiben, während Polizeisprecher Jan Krüger filmt Fotos: thl
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Polizeiinspektion Harburg veröffentlichte neues "Heidecop"-Video mit wertvollen Präventionstipps

(thl). "Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei. Bilden Sie sofort eine Rettungsgasse!" Deutlich ist die Lautsprecherdurchsage des Polizeibeamten Ulf Staroste zu hören, der im Streifenwagen sitzt und Blaulicht an hat. Als das nicht klappt, steigt er aus dem Fahrzeug aus und schimpft auf Platt: "Das kann doch wohl nicht angehen hier. Hannes, sieh mal zu da. Wir müssen hier durch. Macht mal eine Rettungsgasse." In dem Moment geht der Blick auf eine Herde Schafe, die den Weg versperren. Mittendrin steht Polizist Hans-Hermann Overbeck und versucht, die Herde auseinanderzutreiben.
So beginnt das neue Video des "Heidecop", das ab sofort auf der Facebook-Seite der Polizeiinspektion Harburg zu sehen ist.
Die Serie Heidecop, dargestellt von Ulf Staroste, ist im vergangenen Jahr gestartet. In loser Reihenfolge erscheinen kleine Videos, die in lustiger Weise Verhaltens- und Präventionstipps geben. So beschäftigte sich der Heidecop bereits mit den Themen Pkw-Aufbrüche und falsche Polizeibeamte. Das Besondere: Staroste erzählt alles auf Plattdeutsch.
Gedreht wurde der neue Teil auf einer Heidefläche bei Schneverdingen. Schäfer Clemens Lippschus stellte seine Tiere freundlicherweise für die Filmaufnahmen zur Verfügung. Nach der Szene mit den Schafen erklärt der Heidecop noch einmal, wie eine Rettungsgasse auf der Autobahn zu bilden ist. • Immer zwischen der äußerst linken Spur und der rechts daneben befindlichen Spur. Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren so weit wie möglich nach links, die anderen nach rechts.
• Die Fahrzeuge ganz rechts dürfen leicht auf den Standstreifen fahren. Der Standstreifen sollte aber frei bleiben, da er von Rettungskräften genutzt wird, wenn die Rettungsgasse nicht gebildet wurde.
• Auch nach dem Passieren eines Rettungsfahrzeugs muss man damit rechnen, dass in einem zeitlichen Abstand andere Rettungsfahrzeuge folgen. Deswegen gilt: Rettungsgasse offen lassen und sich beim Fahrzeug aufhalten, damit dieses im Notfall noch rangiert werden kann.
Übrigens: Eine Rettungsgasse muss auf allen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften mit mindestens zwei Spuren je Fahrtrichtung gebildet werden.
Und auch innerorts müssen Autos bei einspurigen Straßen je Richtung bei einem herannahenden Einsatzfahrzeug eine Art Rettungsgasse bilden, indem sie auf ihrer Fahrbahn möglichst weit rechts heranfahren.
Autofahrer, die keine Rettungsgasse bilden, können mit einem Bußgeld von 240 Euro belangt werden. Zudem gibt es zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. So wird die Rettungsgasse gebildet:

Der Dreh: Ulf Staroste (re.) guckt ungläubig auf die Schafherde, die den Weg versperrt. 
Hans-Hermann Overbeck (li.) versucht, die Tiere auseinanderzutreiben, während Polizeisprecher Jan Krüger filmt  Fotos: thl
Die Beteiligten (v. li.): Ulf Staroste, Hans-Hermann Overbeck, Jan Krüger und Schäfer Clemens Lippschus
Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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