Ärger über viele Gefahrenquellen

Die Parkstraße wird nach der Sanierung oft als Parkplatz genutzt
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Radfahrer fühlt sich auf der sanierten Parkstraße gefährdet

os. Buchholz. Die Durchschnittsgeschwindigkeit in der Parkstaße in Buchholz ist von ehemals 50,7 auf 38,9 Stundenkilometer zurückgegangen. Das teilte Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse jüngst mit. Offenbar wirkten Geschwindigkeitsmessungen, die in den vergangenen Monaten in der wichtigen Durchgangsstraße durchgeführt wurden. Dort gilt Tempo 30. Alles gut also in der Parkstraße? Nein, sagt Anwohner Fred Schäfer.
Nachdem die Straße im vergangenen Jahr für rund drei Millionen Euro saniert worden war (das WOCHENBLATT berichtete), hätten sich nach der Freigabe viele neue Gefahrenquellen aufgetan, kritisiert Schäfer. Er bemängelt u.a., dass seit der Freigabe die Parkstraße stärker als früher von Autofahrern zugeparkt werde. Das führe zu Staus, wenn Autos gleichzeitig von der Steinbecker Straße und von der Friedrichstraße in die Parkstraße einfahren. „Besonders kritisch wird es, wenn der Buchholz Bus alle halbe Stunde die Parkstraße durchfährt“, berichtet Schäfer.
Gefährlich sei die Nutzung der Parkstraße neuerdings auch für Radfahrer. „Ich musste schon mehrfach bedrohliche Situationen überstehen, da mir Autos entgegenkamen und mir viel zu wenig Platz ließen“, erklärt Schäfer. Er stelle immer wieder fest, dass in den Köpfen vieler Verkehrsteilnehmer nicht angekommen ist, dass Buchholz eine fahrradfreundliche Kommune sein soll.

Die Parkstraße wird nach der Sanierung oft als Parkplatz genutzt
„Es gibt viele Gefahrenquellen“: 
Fred Schäfer

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