Baugebiete sind voll: "Wir müssen neue Potenziale entwickeln"

"Vollgelaufen": Im Neubaugebiet "Am Kattenberge" sind alle Bauplätze verkauft
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  • Foto: Stadt Buchholz
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os. Buchholz. Buchholz ist im vergangenen Jahr um 600 Einwohner gewachsen. Das geht aus den jüngsten Daten zur Einwohnerentwicklung in der Nordheidestadt hervor. Das Plus hat Konsequenzen: Die Baugebiete sind weitgehend voll. "Wir müssen neue Potenziale entwickeln", fordert der scheidende Bürgermeister Wilfried Geiger.
Nach eigenen Zählungen hat Buchholz rund 40.200 Einwohner. Beinahe die Hälfte des Bevölkerungszuwachses gehe auf Migranten (plus 268) zurück, so Geiger. Zwei Drittel davon kommen demnach aus der Europäischen Union. "Die Stadt wird ein bisschen internationaler", erklärt Geiger.
Auch die alten Baugebiete trugen zum Bevölkerungswachstum bei: Am Kattenberge zählte die Stadt noch einmal 166 neue Einwohner, im Neubaugebiet "An der Post" in Trelde 57 Neubürger. Zudem spielte die bauliche Verdichtung in der Innenstadt eine wichtige Rolle: Wurden 2012 nur zehn Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern gebaut, waren es 2013 schon 215.
Wo neue Baugebiete entstehen können, ist noch unklar. Während Bürgermeister Geiger die Rütgersfläche und das Areal der ehemaligen Senator-Werke in Sprötze präferiert, verweist Peter Loginowski aus der Baubehörde auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Dieses werde Szenarien für eine potenzielle Baulandentwicklung benennen, erklärt Loginowski in einer Antwort auf einen Fragenkatalog der FDP-Ratsfraktion. Problem: Das ISEK wird erst Ende des Jahres verabschiedet.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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