Buchholz sagt "Ja" zu Standortkonzept des Feuerwehrbedarfsplans

In die Jahre gekommen: Das Feuerwehrhaus in Sprötze wird durch einen Neubau an anderer Stelle ersetzt
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  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Mit der Umsetzung der im Feuerwehrbedarfsplan verzeichneten Maßnahmen will die Stadt Buchholz dafür sorgen, dass verschiedene weiße Flecken im Stadtgebiet verschwinden. Dort wird das Ziel, innerhalb der ersten acht Minuten nach der Alarmierung neun Kameraden am Einsatzort zu haben, nicht erreicht. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das Standortkonzept des Feuerwehrbedarfsplans einstimmig gebilligt. Die Ratsmitglieder lobten das Konzept und dankten den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten für ihren unermüdlichen Einsatz.
Zentraler Punkt des Konzepts ist die Neuanordnung verschiedener Feuerwehrhäuser. Bereits in der Planung ist ein Neubau für die Freiwillige Feuerwehr Sprötze (das WOCHENBLATT berichtete). Auf einem ein Hektar großen Grundstück an der Neuen Brückenstraße sind ein Gebäude mit rd. 1.000 Quadratmetern Grundfläche sowie eine 60 mal 20 Meter große Übungsfläche für die Wehr mit mehr als 50 aktiven Mitgliedern geplant. Der Neubau wurde notwendig, weil das alte Feuerwehrhaus an der Niedersachsenstraße marode ist. Durch den Umzug können zudem Teile von Steinbeck und Suerhop im Notfall schneller als bisher erreicht werden.
Die Feuerwehr Holm soll in einen Neubau im Norden der Ortschaft Holm-Seppensen umziehen. Im kommenden Jahr soll die Stadt ein geeignetes Grundstück erwerben, Gespräche gab es bereits. Im Anschluss an den Grundstückskauf soll schnell ein Bauleitverfahren wie in Sprötze eingeleitet werden.
Dritte Maßnahme im Standortkonzept ist die Einrichtung einer Einsatzwache in einer Halle bei den Stadtwerken Buchholz an der Maurerstraße. Für die Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen, Atemschutzgeräten und Spinden bewilligte der Stadtrat 22.500 Euro.
In einer zwölfmonatigen Probephase soll ermittelt werden, ob der Standort bei den Stadtwerken zukunftsfähig ist. Das Controlling wird von der Firma Forplan durchgeführt, die den Feuerwehrbedarfsplan erstellt hat. Bei den Stadtwerken wird ein eigentlich ausgemustertes Tanklöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Holm stationiert.
Bei den Stadtwerken arbeiten vier Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, hinzu kommen weitere Kameraden in angrenzenden Unternehmen. Wenn alles glattläuft, könnten 84,3 Prozent aller Haushalte innerhalb der Acht-Minuten-Frist nach Alarmierung erreicht werden. Erklärtes Ziel sind 80 Prozent.
Der Feuerwehrbedarfsplan sieht zudem vor, dass die Hauptwache an der Bendestorfer Straße mittelfristig optimiert werden soll.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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