CDU-Abgeordnete: Personalsituation der Polizeiinspektion Harburg verbessern

Die CDU-Abgeordneten André Bock (li.) und Heiner Schönecke (re.) mit Innenminister Boris Pistorius
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(os). Am Rande des Plenums des neuen niedersächsischen Landtags haben die CDU-Abgeordneten André Bock aus Winsen und Heiner Schönecke aus Elstorf Innenminister Boris Pistorius (SPD) noch einmal auf die prekäre Personalsituation der Polizeiinspektion (PI) Harburg hingewiesen.
Es sei positiv, dass SPD und CDU im Koalitionsvertrag die Einstellung von weiteren 1.500 Polizeibeamten beschlossen haben, erklärte Bock. Es sei jetzt aber Zeit, die zusätzlichen Kräfte nicht nur nach dem gewohnten Planverteilungsmodell mit den Komponenten Fläche, Einwohner, Fallzahlen und Raumstruktur zu verteilen. Stattdessen sei es dringend erforderlich, die aktuellen Gegebenheiten der einzelnen Polizeidirektionen zu analysieren und Ungleichgewichte auszugleichen, fordern Bock und Schönecke.
Die Abgeordneten verwiesen noch einmal auf den Vergleich der PI Harburg und der PI Goslar, den sie bereits im April und Juni thematisiert hatten. Demnach sei die PI Harburg personell deutlich schlechter als die PI Goslar gestellt, obwohl in deren Zuständigkeit mehr Einwohner leben (248.122 gegenüber 138.236) und mehr Straftaten geschehen (14.999 gegenüber 9.186). Dass die PI Harburg aber nur 46 Vollzeitstellen (345 gegenüber 299) mehr habe, müsse bei der Verteilung der zusätzlichen Polizisten berücksichtigt werden, fordern Bock und Schönecke.

Autor:

Oliver Sander aus Buchholz

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