Diese Baumaßnahme versteht nicht jeder

Vor dem abgesenkten Bordstein an der Steinstraße 
darf nicht mehr geparkt werden
  • Vor dem abgesenkten Bordstein an der Steinstraße
    darf nicht mehr geparkt werden
  • hochgeladen von Oliver Sander

Buchholz: Markierung an der Steinstraße sorgt für Aufsehen / Stadt vergab Auftrag an den Bauhof

AUF EIN WORT

"So verbrennt man Steuergelder und reduziert die sowieso wenigen Parkplätze in Buchholz." So kommentiert WOCHENBLATT-Leser Lothar Svec eine Baumaßnahme an der Steinstraße in Buchholz, deren Sinn sich den Passanten nicht auf den ersten Blick erschließt.
Vor einem abgesenkten Bordstein hat der Bauhof eine gezackte Linie aufgemalt, die anzeigt, dass dort das Parken künftig nicht mehr erlaubt ist. Den Auftrag dazu hat die Stadt vergeben. "Der abgesenkte Bordstein wurde oft zugeparkt, sodass es für Behinderte im Rollstuhl und Eltern mit Kinderwagen schwierig war, die Straße zu überqueren", erklärt Stadtsprecherin Birgit Diekhöner auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
So weit, so gut. Ich frage mich aber ernsthaft, ob das nicht purer Aktionismus war. Wer sich die Stelle einmal anschaut, dem wird auffallen, dass keine 20 Meter weiter eine Absenkung ist, an der bereits eine Zickzacklinie aufgemalt ist. Zudem kann jeder, der aus der Innenstadt kommt, nach Überquerung der Adolfstraße gleich auf die andere Straßenseite wechseln. Und ich kann mich aus der Zeit, als ich meine Töchter im Kinderwagen geschoben habe, erinnern, dass ich immer eine Stelle gefunden habe, um eine Straße zu überqueren. Und: Die Steinstraße ist eine schmale Sackgasse. Wenn Buchholz keine anderen Probleme hat, geht es der Stadt wohl doch nicht so schlecht, oder? Oliver Sander

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