Aprilscherz mit ernster Botschaft
Jan Bauer nimmt drohenden Verkehrskollaps ernst
- "Der Verkehr muss fließen, " erklärt Jan Bauer (CDU)
- Foto: Max Müller
- hochgeladen von Stefanie Hansen
Der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Bauer sieht in einem gelungenen Aprilscherz des WOCHENBLATTs zur angeblichen Sperrung der Canteleubrücke einen ebenso unterhaltsamen wie aufschlussreichen Hinweis auf die verkehrliche Situation in Buchholz.
„Das WOCHENBLATT hat mit diesem Aprilscherz Humor bewiesen und gleichzeitig einen Nerv getroffen“, so Bauer. „Auch wenn es sich um einen Aprilscherz handelte, zeigt die enorme Resonanz auf den Artikel, wie zentral die Canteleubrücke für die Mobilität in Buchholz ist. Mehr als 15.000 Klicks innerhalb kurzer Zeit machen deutlich: Die Menschen wissen genau, welche Folgen ein Ausfall dieser wichtigen Verbindung hätte.“
Eine Sperrung der Brücke – ob geplant oder ungeplant – wäre aus Sicht Bauers ein massives Problem für den Verkehrsfluss in der Stadt. „Ein Verkehrskollaps wäre in einem solchen Szenario kaum zu vermeiden. Die vorhandenen Ausweichmöglichkeiten sind schlicht nicht ausreichend“, betont der Abgeordnete. Mit Blick auf die wachsende Stadt ist eine Entlastung des Nadelöhrs um die Canteleubrücke herum notwendig. Eine bauliche Entwicklung im großen Maßstab auf den Flächen am Finanzamt oder der Rütgersfläche ist nur mit der Perspektive „Ostumfahrung“ möglich.
Mühlentunnel ist keine Ausweich-Alternative
Insbesondere der einspurig zu befahrende Tunnel am Seppenser Mühlenweg stelle keine leistungsfähige Alternative dar. „Diese Strecke ist bereits heute an ihrer Belastungsgrenze und kann den Verkehr der Canteleubrücke keinesfalls aufnehmen“, so Bauer.
Vor diesem Hintergrund bekräftigt der CDU-Politiker seine Forderung nach einer konsequenten Weiterverfolgung der Planungen für eine östliche Umfahrung von Buchholz. „Wir brauchen dringend eine zusätzliche leistungsfähige Verkehrsachse, um unsere Stadt resilienter gegenüber Störungen zu machen und die Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen eines Verkehrskollapses zu schützen.“
Gleichzeitig eröffnet eine solche Entlastungsstrecke neue Möglichkeiten für die Verkehrsführung in der Innenstadt. „Weniger Durchgangsverkehr bedeutet mehr Gestaltungsspielraum – für Aufenthaltsqualität, Sicherheit und eine attraktive Innenstadtentwicklung“, erklärt Bauer.
Abschließend betont Bauer: „Der Aprilscherz hat auf humorvolle Weise ein ernstes Thema angesprochen. Jetzt gilt es, die richtigen politischen Schlüsse daraus zu ziehen und die Infrastruktur in unserer Region zukunftsfest aufzustellen.“
Redakteur:Stefanie Hansen aus Buchholz |
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