100 Euro Guthaben für die heimische Kultur
Kulturpass für alle 18-jährigen Buchholzer
- Julian Werner (SPD) möchte einen Kulturpass einführen, den jeder Jugendliche in Buchholz zum 18. Geburtstag bekommt
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Die Kultur in Buchholz ist vielfältiger, als manch einer auf den ersten Blick sieht: Neben der Empore und dem Kino gibt es Musikschulen oder Kunstvereine.
Um all das ausprobieren und nutzen zu können, möchte die SPD den "Buchholzer Kulturpass" einführen. Der eine oder andere mag denken, dass es doch schon einmal so etwas gab. In den Jahren 2023 und 2024 konnten alle, die in diesen Jahren jeweils volljährig wurden, einen Kulturpass im Wert von 200 Euro (2023) und 100 Euro (2024) beantragen. 2025 lief das Programm wegen Unstimmigkeiten aus. Ein Volltreffer war es ohnehin nicht, da das Antragsverfahren für die Jugendlichen, die eigentlich mit Internet und Technik sehr affin sind, so kompliziert war, dass die meisten wieder aufgeben.
In Buchholz soll das in der Gesamtheit anders laufen, erklärt Julian Werner von der SPD. Zwischen 400 und 480 junge Menschen werden pro Jahr in Buchholz 18 Jahre alt. Diese sollen völlig unkompliziert zum Geburtstag eine Glückwunschkarte mit einer 100-Euro-Guthabenkarte von der Stadt Buchholz erhalten, die sie für Kunst- oder Kultur-Veranstaltungen in Buchholz einlösen können. "So können wir die jungen Leute an die vielfältige Kultur in Buchholz heranführen", erklärt Julian Werner, "und das Geld bleibt in Buchholz." Die Finanzierung mit 45.000 bis 50.000 Euro im Jahr hält Werner für problemlos, es könne in der Verwaltung an anderer Stelle eingespart werden und es würden sich für das Projekt Sponsoren und Förderer finden.
Gleichzeitig mit dem Kulturpass soll auch eine regelmäßige Jugenddisco für Jugendliche und junge Erwachsene etabliert werden. Mit fairem Eintritt, guter Musik, fairen Getränkepreisen und einem sicheren Rahmen soll es den Treffpunkt in der Stadt geben, den sich die Jugend wünscht.
"Wer feiern möchte, soll dafür nicht erst in die nächste Großstadt fahren müssen. Buchholz soll auch für junge Menschen ein Ort sein, an dem etwas los ist", so Julian Werner.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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