Problemzone Natursteinpflaster

Die Teilnehmer der Rollstuhl-Aktion: (v. li.) Iris Plutta, Horst Dekarz, Initiator Peter Weh, Erika Möller, Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn, Marco Möller, Dajana Kacz, Ronja Westphal und Hans Heinrich Riebesell
  • Die Teilnehmer der Rollstuhl-Aktion: (v. li.) Iris Plutta, Horst Dekarz, Initiator Peter Weh, Erika Möller, Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn, Marco Möller, Dajana Kacz, Ronja Westphal und Hans Heinrich Riebesell
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Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn beteiligte sich an Aktion in Buchholz / "Mehr an Belange von Behinderten denken"

os. Buchholz. "Diese Aktion hat gezeigt, dass in Zukunft viel mehr an die Bedürfnisse der Menschen mit Handicap gedacht werden muss." Dieses Fazit zog der parteilose Bürgermeister-Kandidat Ronald Bohn am vergangenen Samstag. Bohn beteiligte sich an einer Rollstuhlaktion, die das ehemalige Mitglied des Kreis-Behindertenbeirates, Peter Weh, initiiert hatte.
Zehn Menschen mit und ohne Behinderung fuhren mit Rollstühlen, die Blau-Weiss Buchholz zur Verfügung gestellt hatte, durch die Innenstadt. Ziel war es aufzuzeigen, mit welchen Problemen Gehbehinderte in der Innenstadt zu kämpfen haben. Vor allem die vielen Natursteinpflaster und zu hohe Bordsteine seien Hindernisse, berichtet Bohn. Auch die Nutzung der öffentlichen Toilette am Bahnhof gestaltete sich schwierig, da die schwere Tür nur nach außen zu öffnen ist.
Bohn fordert, dass bereits beim Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) an die Belange von Behinderten gedacht werden soll. "Was nützen uns wunderschöne Gebäude und Plätze, wenn diese nicht zu 100 Prozent von jedem Menschen genutzt werden können?", fragt Bohn. Die Rolli-Aktion soll im Juni wiederholt werden.

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