Schüler und Vereine profitieren
Richtfest für Dreifachsporthalle in Buchholz

Vor der in Bau befindlichen Sporthalle im Schulzentrum Buenser Weg: die Schulleiter Andreas Wolff (Albert-Einstein-Gymnasium, li.) und Holger Blenck (IGS)
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os. Buchholz. Die Zeiten, in denen die Schüler und Lehrer im Buchholzer Schulzentrum am Buenser Weg ihren Sportunterricht unter "sicher nicht immer idealen Bedingungen" durchführen mussten, neigen sich laut Landrat Rainer Rempe endlich dem Ende entgegen. Die 4,6 Millionen Euro, die der Landkreis Harburg für den Neubau einer Dreifeld-Sporthalle ausgibt, seien gut investiert, betonte Rempe beim Richtfest für den Neubau am Montag.
Dass der Wunsch nach einer neuen, größeren Sporthalle seitens des Albert-Einstein-Gymnasiums (AEG) und der IGS Buchholz schon einige Jahre besteht, sei im Landkreis Harburg bekannt gewesen, sagte der Landrat. Auch in den Reihen der Kreispolitik herrschte bereits im Jahr 2014 vom Grundsatz her Einigkeit darüber, dass die Sporthallenkapazitäten am Schulzentrum erweitert werden müssen. Hintergrund: Derzeit stehen im Schulzentrum nur die Vierfeldhalle sowie die alte Vereinshalle - bei Schülern "Bunker" genannt - zur Verfügung. Die Schüler müssen für den Schulsport u. a. in die Nordheidehalle am Holzweg ausweichen.
Durch die Flüchtlingskrise ab dem Jahr 2015 seien die finanziellen Spielräume des Landkreises Harburg eingeschränkt gewesen. Deshalb habe die Politik entschieden, den Neubau der Sporthalle in Buchholz zurückzustellen.
Der Landkreis Harburg werde weiter in seine Schulen investieren, versicherte Rempe. Bis zum Jahr 2026 seien rund 140 Millionen Euro für Neubauten und Sanierungen der Schulen eingeplant. "Schulen sind ohne Frage ein wichtiger Faktor für die Attraktivität des Landkreises als Wohn- und Wirtschaftsstandort", betonte Rempe.
Buchholz' Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse betonte, dass der Neubau wegen der stark angestiegenen Schülerzahlen am AEG und an der IGS überfällig sei, zumal die alte Vereinshalle aus den 1960er-Jahren nicht mehr zeitgemäß sei. "Positiver Nebeneffekt" sei, dass auch für die Buchholzer Sportvereine mehr Trainingszeiten zur Verfügung stünden. "Der Vereinssport profitiert erheblich von dem Neubau", erklärte Röhse.
IGS-Leiter Holger Blenck und AEG-Leiter Andreas Wolff betonten, dass beide Schulen künftig den Schulsport in beiden Hallen eng miteinander abstimmen werden. "Uns verbindet seit Langem eine gute Kooperation", betonte Wolff. Künftig würden gleichwohl weiterhin andere Sportstätten wie das Kletterzentrum von Blau-Weiss Buchholz für den Schulsport genutzt, erklärte Blenck.
In Kürze soll der Innenausbau der neuen Halle beginnen, im ersten Quartal 2020 sollen die Trennwände, die Netze und die festen Sportgeräte montiert werden. Der Neubau ist über ein zentral angeordnetes Foyer mit der benachbarten Vierfeldhalle angebunden und bildet dadurch eine architektonische Einheit.

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