Werden die Gammel-Kunstwerke umgesetzt?

Nehmen sich des Problems an: Frank Thöle-Pries (li.) vom Kunstverein Buchholz und CDU-Ratsherr Christian Horend
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Kunstverein und CDU wollen umstrittene Stuhlpaare in den Skulpturenpark nach Seppensen bringen

os. Buchholz. Gibt es jetzt eine Lösung für die Kunstwerke von Timm Ulrichs, die an drei Stellen in der Buchholzer Innenstadt vor sich hin gammeln? Ratsherr Christian Horend hat für die CDU-Ratsfraktion den Antrag gestellt, die "Stuhlpaare" durch den Baubetriebshof in den Skulpturenpark am Museumsdorf Sniers Hus in Seppensen umsetzen, reinigen und versiegeln zu lassen. Kosten: rund 3.000 Euro. Die Idee für die Aktion hatte der Kunstverein Buchholz gegenüber der CDU geäußert.
Wie berichtet, sind die drei zusammen mehr als 20.000 Euro teuren Kunstwerke aus Sandstein, die im Rathauspark, in der Fußgängerzone in der Breiten Straße sowie am Kabenhof an der Lindenstraße stehen, in einem miserablen Zustand. Sie sind total vermoost und teilweise mit Graffiti beschmiert. "Da die Betreuung der Kunstwerke nicht organisiert ist, verschmutzen die Werke zunehmend, eine Würdigung des Künstlers und seiner Werke ist so nicht gegeben", erklärt CDU-Politiker Horend.
Der Kunstverein sei bereit, für die Kunstwerke am neuen Standort eine Beschilderung zu organisieren und zu finanzieren, erklärt Vorstandsmitglied Frank Thöle-Pries. Der Kunstverein beabsichtigt, am neuen Standort alle drei Jahre Skulpturenausstellungen zu organisieren und die Ulrichs-Werke in diese zu integrieren.

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