Buchholzer Verwaltungsrat hat entschieden
WLH soll das Gewerbegebiet Dibbersen erschließen
Der Verwaltungsrat der Stadt Buchholz hat in seiner jüngsten Sitzung entschieden, dass die WLH das Gewerbegebiet in Dibbersen erschließen soll. Damit endet ein kleiner "Wettkampf" zwischen der WLH, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Harburg, und der Fox-Group aus Hamburg.
Während die Politik sich rund um das Thema der Erschließung dieses Gewerbegebietes ein wenig gemütlich zurückgelehnt und die Entscheidungen jahrelang vor sich hergeschoben hatte, machte vor rund einem Jahr die Fox-Group notarielle Vorverträge mit den Grundstückseigentümern und sicherte sich somit die wesentlichen Grundstücke des rund 46.000 Quadratmeter großen Gewerbegebiet. Dieser Vorstoß erweckte die politischen Gremien, die sich nun klar positionieren mussten. Letztendlich ist die Entscheidung trotz aller Aktivität der Fox-Group zugunsten der WLH ausgefallen. "Wir hätten uns schon vor drei oder vier Jahren gewünscht, weiter zu sein", erklärt Jens Wrede, Geschäftsführer der WLH schon im Sommer, "es gibt genügend Interessenten für das Gewerbegebiet, die Politik muss sich jetzt darum kümmern, dass die Betriebe nicht abwandern. Expandierende Betriebe brauchen Entwicklungsmöglichkeiten."
Die Fox-Group wollte als Investor für Hochbau die gesamten Flächen kaufen, mehrere große Hallen darauf bauen und Betriebe dort als Mieter ansiedeln. Die WLH hingegen kauft erst die Grundstücke, stellt die notwendige Infrastruktur her und verkauft anschließend frei parzellierbare Grundstücke an interessierte Unternehmen. So können sich dort kleine Betriebe genauso niederlassen, wie ein Großunternehmen. Die WLH sieht sich dabei als Dienstleister für den Landkreis Harburg, der in enger Abstimmung mit den Kommunen agiert. "Kleine und mittelständische Betriebe wollen jetzt Standorte sichern, um für die nächste Generation vorzusorgen", so Jens Wrede von der WLH weiter, "deshalb wollen sie selbst bauen und nicht mieten."
WLH und Fox-Group wollen sich nun zusammensetzen und darüber verständigen, wie es weitergehen wird.
Redakteur:Stefanie Hansen aus Tostedt |
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