"Ich bin mit Herz und Seele Hausärztin!"
Dr. Monika Killaitis hat ihre Hausarzt-Praxis in Tostedt eröffnet

Dr. Monika Killaitis ist Fachärztin für Allgemeinmedizin in Tostedt
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  • Dr. Monika Killaitis ist Fachärztin für Allgemeinmedizin in Tostedt
  • Foto: Killaitis
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"Ich freue mich auf meine Tätigkeit hier in Tostedt", sagt Dr. Monika Killaitis. Mitte Mai eröffnete die Fachärztin für Allgemeinmedizin, die sich auch auf Naturheilverfahren, Ernährungsmedizin und Diabetologie spezialisiert hat, ihre Praxis in der Bahnhofstraße 27.

Die Praxis ist rund 120 Quadratmeter groß und verfügt über zwei Sprechzimmer. Das Wartezimmer ist hell und freundlich eingerichtet, wirkt entspannend für die Patienten. Ferner verfügt die Praxis über Räume für das Labor, Ultraschalluntersuchung und EKG.

Dr. Monika Killaitis ist seit 20 Jahren als Ärztin tätig. "Es reizte mich, meine Praxis hier zu eröffnen, da der Bedarf an medizinischer Grundversorgung besteht. Da ich 2017 von Hamburg nach Kakenstorf zog, bestand die Überlegung schon etwas länger, eine Praxis in der Region zu eröffnen", so Dr. Monika Killaitis. Für sie ist es eine Berufung, als Hausärztin tätig zu sein. Sie betreut die Patienten jedes Alters in allen Gesundheits- und Krankheitsfragen. Vom Schnupfen bis zur chronischen Erkrankung: Die Ärztin nimmt sich für jede Patientin und jeden Patienten ausreichend Zeit für die Untersuchung. "Die Anamnese ist die wesentliche Grundlage für das Stellen einer Diagnose und ist von hoher Bedeutung. Sie beinhaltet Fragen zum Beispiel nach Vorerkrankungen und Allergien, familiären Erkrankungen, Beruf, Medikamenteneinnahmen, Risikofaktoren und subjektiven Beschwerden", so Dr. Monika Killaitis. Über die reine schulmedizinische Behandlung nutzt die Ärztin den ganzheitlichen Ansatz.
"Falls es notwendig für den Heilungsprozess ist, plane und organisiere ich die notwendigen Untersuchungen und gegebenenfalls die Überweisung an die entsprechenden Fachärzte", informiert Dr. Monika Killaitis.

Leistungen der hausärztlichen Praxis:
• Gesundheits­untersuchung der Krankenkassen "check-up 35" (ab 35 Jahren, alle drei Jahre)
• Hautkrebs-Screening (ab 35 Jahren - als zwei Jahre)
• Bauchaortenaneurysma-Screening (Männer ab 65 Jahren - einmalig)
• Krebsvorsorge­untersuchungen (Männer)
• Allgemeine Impfberatung und Impfungen
• Jugendschutzuntersuchung
• Psycho­somatische Grund­versorgung
• DMP (Asthma, COPD, Diabetes, KHK)
• Labor-, Urin-, und Stuhluntersuchungen
• EKG
• 24-Stunden-Blutdruckmessung
• Lungenfunktions-Untersuchungen
• Ultraschall­untersuchung des Bauchraumes und der Schilddrüse

Neben den Leistungen der hausärztlichen Praxis werden folgende Leistungen erbracht:
Alternative Medizin (Selbstzahlerleistungen)

• orthomolekulare Medizin
• Neuraltherapie
• Akupunktur — ca. ab Herbst 2020
• Darmsanierung

Weitere Selbstzahlerleistungen
• Reiseimpfungen (Selbstzahlerleistungen, die von den meisten Krankenkassen übernommen werden)
• Ernährungsmedizin (Selbstzahlerleistungen, die von den meisten Krankenkassen übernommen werden)
• Jährliche "Check up"-Untersuchungen mit Laboruntersuchungen
und apperativer Diagnosik
• Führerscheinuntersuchung

Dr. med. Monika Killaitis
Bahnhofstraße 27
21255 Tostedt
Tel. 04182-238929-0
Mo. bis Fr. 7.30 bis 12 Uhr, Mo. 16 bis 19 Uhr,
Do. 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung,
www.dr-killaitis.de

"Das geht uns alle an!": Bedingungen für Hausärzte verbessern und Motivation erhöhen
Dr. Monika Killaitis ist ein Beispiel für eine Berufung zur Hausärztin. Immer weniger Mediziner sind bereit, sich als Vertragsarzt, vor allem in ländlichen Gebieten, niederzulassen. Niedergelassene Ärzte im hausärztlichen Bereich haben oft Schwierigkeiten, einen Nachfolger zu finden. Die Gründe hierfür sind vielfältig, liegen z.B. in der Budgetierung, zunehmender Bürokratisierung und schwacher Infrastruktur auf dem Land. Durch einen Mangel an Ärzten ist die flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Versorgung in Gefahr. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mit einer neuen Modellrechnung ermittelt, dass die Nachfrage nach ärztlicher Versorgung bis zum Jahr 2030 moderat ansteigen, das ärztliche Angebot jedoch sinken wird. Besonders betroffen ist davon die Gruppe der Hausärzte und der sogenannten fachärztlichen Grundversorger. In den vergangenen Jahren wurden insbesondere mit dem Versorgungsstrukturgesetz (2012) viele Regelungen neu eingeführt bzw. geändert, um den Arztberuf wieder attraktiver zu gestalten. Sie sollten Anreize für Ärzte setzen, um sich in unterversorgten Gebieten niederzulassen. Angesichts des vielerorts herrschenden Ärztemangels ist es wichtig, die Medizinstudenten frühzeitig für eine Niederlassung zu begeistern und sie dabei zu unterstützen. Mit der Nachwuchskampagne "Lass dich nieder!" sprechen die KBV und die Kassenärztliche Vereinigungen junge Mediziner an.

• Allgemeinmediziner haben den Anspruch auf das Hausarzt-Förderprogramm. Der Landkreis Harburg ist Ansprechpartner für die Initiative "stadtlandpraxis" in der Metropolregion Landkreis Harburg. Reiner Kaminski vom Landkreis Harburg steht für Informationen gerne bereit: Tel. 04171-693423, stadtlandpraxis@lkharburg.de.

Autor:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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