Flyer des NABU und der Stadt Buchholz gibt Tipps für die Schaffung von grünen Oasen
Garten naturnah gestalten

Ein naturnaher Garten ist schön anzusehen und 
bietet Insekten eine wichtige Nahrungsquelle
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  • Ein naturnaher Garten ist schön anzusehen und
    bietet Insekten eine wichtige Nahrungsquelle
  • Foto: Carsten Weede
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Vor rund vier Monaten hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Buchholz einstimmig beschlossen, "dass die Verwaltung in geeigneter Form dafür sorgt, die Bevölkerung, insbesondere Neubürger, über insektenfreundliche Gartengestaltung sowie über die ökologischen und klimatischen Nachteile von Schottergärten zu informieren und zu sensibilisieren". Diesen Auftrag hat die Stadtverwaltung jetzt umgesetzt: Seit Kurzem liegt der Flyer "Der naturnahe Garten" vor, den die Stadt in Kooperation mit dem NABU Buchholz erstellt hat.
Auf zwölf Seiten haben die Experten des NABU zahlreiche wertvolle Tipps für Gartenbesitzer zusammengefasst, wie sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt einer intakten Natur leisten können. Zu Beginn sollte eine Pflanzskizze und eine Pflanzenliste stehen, raten die Verfasser der Informationsbroschüre. Die geeigneten Pflanzen seien in ortsansässigen Gärtnereien zu bekommen. Als Hecken und Gebüsche eigneten sich z.B. die Kornelkirsche, Weißdorn, Wildrosen oder Schwarzer Holunder, dazwischen könne man Salweide oder Faulbaum pflanzen. Bei Stauden könnten Gartenbesitzer je nach Standort auf Akelei, Mädesüß oder Storchschnabel für sonnige und halbschattige Plätze sowie Waldgeißbart, Schöllkraut und Waldhainsimse für schattige Standorte zurückgreifen. "Besuchen Sie andere Gärten, tauschen Sie sich mit den Gartenbesitzern aus. Auf diese Weise kann man angenehme Stunden miteinander verbringen und viel dazulernen", raten die NABU-Experten.
Verzichten sollten Gartenbesitzer laut NABU auf das Anlegen von Schotter-, Kies und Steingärten. "Diese Gärten, die diesen Namen im eigentlichen Sinn gar nicht verdienen, bereichern in keiner Weise die Artenvielfalt, wirken langweilig und steril", heißt es in dem Flyer. Die Schottergärten machten viel Arbeit, weil abfallendes Laub sich zwischen den Steinen und Holzhäckseln verfingen. Der Appell des NABU: "Handeln Sie jetzt und schaffen Sie einen abwechslungsreichen, kreativen, lehrreichen, wohnlichen und schmackhaften Garten, damit Sie sich und künftigen Generationen in allen Belangen eine Vielfalt bieten und nicht schwierig zu entsorgende Altlasten."
• Die Broschüre "Der naturnahe Garten" liegt u.a. im Rathaus (Rathausplatz 1) und in der Stadtbücherei (Kirchenstr. 6) aus.

Ein naturnaher Garten ist schön anzusehen und 
bietet Insekten eine wichtige Nahrungsquelle
Diese Broschüre liegt jetzt vor

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