Gigantisches Laufspektakel

Siegerehrung durch Arno Reglitzky (re.) und Wilfried Geiger (li.) der Halbmartahonsieger (v.l.): Sascha Scharnewski, Mario Lawendel und Lars Röpke
30Bilder
  • Siegerehrung durch Arno Reglitzky (re.) und Wilfried Geiger (li.) der Halbmartahonsieger (v.l.): Sascha Scharnewski, Mario Lawendel und Lars Röpke
  • hochgeladen von Roman Cebulok

VOLKSLAUF: Run in der Buchholzer Innenstadt

(cc). Der Buchholzer Stadtlauf in seiner 21. Auflage am Sonntag war erneut ein gigantisches Laufspektakel, das so in seiner Form in unserer Region einzigartig ist - der Lauf ist sowohl für bestzeithungrige Athleten, als auch für Hobbysportler geeignet. 1.852 Teilnehmern waren bei den zwölf Wettbewerben auf dem bewährten Innenstadtkurs dabei. Tausende Zuschauer waren begeistert, es gab keine Unfälle und absolute Spitzenleistungen der Athleten. Überaus positiv fiel auch das Fazit vom Hauptorganisator Arne Reglitzky aus, der 235 engagierte Helferinnen und Helfer auf die Beine gestellt hatte: "Das war ein rundum erfolgreicher Buchholzer Stadtlauf!"
Als Wehrmutstropfen bezeichnet der Stadtlaufchef allerdings, dass zeitgleich als zweite Großveranstaltung in Buchholz der Motorrad-Gottesdienst im Gewerbegebiet stattfand und dafür der Dibbersen-Autobahnknoten gesperrt wurde. Viele Athleten verpassten ihren Lauf um mehr als eine Stunde. Dadurch standen die Zeichen plötzlich auf Stress. Erstmals in den 21 Jahren Stadtlauf musste auch noch der erste Start um 9 Uhr um 15 Minuten verschoben werden, weil die Strecke nicht frei war. "Insgesamt mussten dreizehn Pkw abgeschleppt werden, die sich noch auf der Skater-Strecke befanden, obwohl klare Parkverbote ausgeschildert waren. Das hat uns Zeit und Geld gekostet," ärgerte sich Arno Reglitzky.
Beeindruckend die hervorragenden Leistungen auf den Strecken: Den Sieg auf der Halbmarathonstrecke (21,0975 km) sicherten sich Mario Lawendel (36) vom LC Hansa Stuhr in 1:18:38 Stunden, der das erste Mal in Buchholz dabei war, und Jenny Vico (38, 1:28:20 Std.) vom Laufspass Niedersachsen, die im Vorjahr Zweite wurde. "Beim Halbmarathon wurden die Zeiten des Jubiläumslaufs deutlich verbessert: Der Sieger Mario Lawendel (36) aus Bremen war sogar zwei Minuten schneller im Ziel, als Dieter Zilinski in 2018. Auch der Zweitplatzierten Sascha Scharnewski verbesserte seine eigene Zeit von 2018 um knapp eine Minute", lobte der Hauptorganisator: "Jenny Vico aus Bremen-Kreuztal konnte ihre Zeit aus 2018 um rund drei Minuten verbessern. Und auch die Zweitplatzierte Beatrice Hirsch aus Buchholz lag mit 1:29:06 Stunden noch unter der Siegerzeit von 2018."
Bei dem Cup der Sparkasse Harburg-Buxtehude (10 km) gab es auch einen Sensationssieger mit Sebastian Kohlwes (30) auch aus Bremen (LC Hansa Stuhr), der mit 32:01 Minuten die letztjährige Siegerzeit um fast fünf Minuten unterbieten konnte. Aber auch Fynn Timm (24) aus Harburg und Tim Hartmann (28) aus Lüneburg konnten auf den Plätzen zwei und drei die 2018er-Zeiten unterbieten. Bei den Frauen kam Caroline Garmatter (32) aus Hamburg wie Phönix aus der Asche und erzielte ohne Vereinstraining eine klasse Siegerzeit von 37:46 Minuten (2018 war die Erste in 43 Minuten im Ziel). Caroline Balduhn vom HSV Stöckte wurde Zweite, Peggy Götting vom MTV Müden belegte Platz drei. Beim Lönslauf über 5,3 Kilometer erzielte die Schwester von Caroline, Ann-Katrin Balduhn, Platz eins (21:20 Min.). Auch deren Eltern absolvierten den 10-km-Lauf. Der Renner war die Altersklassen-Siegerehrung, bei der es 500 Ehrungen im Bereich Peets Hoff gab.
Auch der Staffel-Sieger, das Team der LG Nordheide, war mit einer Zeit von 1:18:22 Stunden um 66 Sekunden schneller ins Ziel als der Vorjahressieger. Zu den Staffelwettbewerben berichtete Arno Reglitzky auch, dass nach einem tragischen Todesfall eines jungen Mannes aus Fleestedt, der auch Mitglied des Seevetaler Fußballclubs war, fünf Haspa-Staffeln kurzfristig aus Trauer um den Sportfreund abgemeldet wurden. "Wir vom Buchholzer Stadtlauf haben entschieden, dass wir das Startgeld für die fünf gemeldeten Staffeln der Familie des Jungen übergeben werden - und den Pokal dem Fußballteam", verspricht Reglitzky.
Fazit: Alle Teilnehmer waren voll des Lobes über eine gute Veranstaltung und vor allem über die perfekte Organisation. Alle lief ohne große Blessuren, ohne Verletzungen und ohne ernsthaften Einsatz der DLRG-Mannschaft ab. "Danke möchte ich auch den Sponsoren sagen, die erst den Stadtlauf möglich machen," so Reglitzky: "Aufgebaut haben wir alles am Samstagnachmittag und am Sonntag ab morgens 6 Uhr - und ab 22 Uhr am Sonntag hatten wir alles abgebaut". Den 22. Buchholzer Stadtlauf wird ist am Sonntag, 21. Juni 2020, geben - natürlich mit Arno Reglitzky.
• Alle Ergebnisse unter www.buchholzerstadtlauf.de.

Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Panorama

Für den 10. April 2021
Corona-Zahlen im Landkreis Harburg

(bim). Am Samstag, 10. April, meldete der Landkreis Harburg keinen weiteren Corona-Toten. Es gab 266 aktive Fälle (-8) und eine Inzidenz von 66,03, am Freitag lag der Inzidenzwert noch bei 55,81. Seit Ausbruch der Pandemie wurden 5.589 (+40) Corona-Fälle im Landkreis gemeldet, davon sind bislang 5.226 (+48) wieder genesen. 553 Personen befinden sich in Quarantäne, davon 266 positiv Getestete. Sechs Menschen werden auf Intensivstationen beatmet. Die aktuellen Corona-Zahlen in den einzelnen...

Service
Die Grafik zeigt, wie stark die Zahlen in dieser Woche gestiegen sind

Inzidenzwert im Landkreis Stade über 100: Jetzt droht verschärfter Lockdown
Wert in vier Tagen verdoppelt: Höchste Sieben-Tage-Inzidenz in diesem Jahr im Kreis Stade

jd. Stade. Die Corona-Zahlen im Landkreis Stade gehen gerade durch die Decke: Erstmals in diesem Jahr ist die Sieben-Tage-Inzidenz über den Wert von 100 gestiegen. Am Sonntag, 11. April, wird ein Inzidenzwert von 113,0 gemeldet. Zuletzt gab es einen so hohen Wert am 28. Dezember (112,5). Damit hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz innerhalb von nur vier Tagen verdoppelt. Am Mittwoch lag sie noch bei 56,2. Die hohe Sieben-Tage-Inzidenz von 113,0 ist Folge der seit Tagen steigenden Zahl an...

Politik
Hier werden Snacks hergestellt: Ministerpräsident Stephan Weil (li.) und "Paradise Fruits"-Geschäftsführer Kurt Jahncke in der Produktionshalle des Drochterser Familienunternehmens

Politiker zu Gast
Ministerpräsident Stephan Weil besucht Unternehmen in Drochtersen

jab. Drochtersen. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) besuchte am Freitag den Bundestagswahlkreis Cuxhaven-Stade II. Dabei machte er unter anderem beim Hersteller für gefriergetrocknetes Obst und Gemüse "Paradise Fruits" in Drochtersen Halt. In dem familiengeführten Unternehmen ließ der Politiker sich nicht nur die Produktionsstätte sowie die dort hergestellten Snacks zeigen. Er informierte sich auch über die besonderen Vorkehrungen, die das Unternehmen aufgrund der...

Panorama
Mit der Fotografie fing er an, nun dreht er auch Hochzeits- und Businessfilme, fertigte unter anderem einen Imagefilm für die Stadt Buchholz an und übertrug einen Livestream für die Buchholzer Wirtschaftsrunde aus dem Impfzentrum
6 Bilder

WOCHENBLATT-Serie Traumberufe:
Markus Höfemann ist leidenschaftlicher Fotograf und Ingenieur

sv. Buchholz. Markus Höfemann hat seinen Traumberuf zu seinem zweiten Standbein gemacht: Die eine Hälfte seiner Zeit arbeitet er als Teilzeit-Ingenieur bei der Deutschen Bahn, den Rest der Woche begleitet er Brautpaare mit seiner Kamera an ihrem großen Tag und präsentiert Unternehmen in authentischen Businessfilmen. Vor Kurzem drehte er z.B. einen Imagefilm für die Stadt Buchholz. "Diese immense Wertschätzung gibt dir kein anderer Job der Welt", schwärmt Markus Höfemann. "Der Moment flasht...

Panorama
Ein Hinweisschild - wie auf dieser Fotomontage - könnte bereits am Eingangstor des Impfzentrums für Klarheit sorgen

Stader Impfzentrum: "Heute nur AstraZeneca im Angebot"
Impfen ist kein Wunschkonzert: Wer umstrittenen Impfstoff nicht will, muss wieder gehen

jd. Stade. "Hier gibt es nur Astra": Hängt solch ein Schild an einer Kneipe, dann weiß jeder Gast, dass nur diese eine Biersorte im Ausschank ist. Ähnlich wie ein Kneipenwirt würde auch Nicole Streitz, Leiterin des Stader Impfzentrums, es gern handhaben. Am Eingang des Impfzentrums könnte dann der Hinweis stehen: "Heute nur AstraZeneca." Damit würde sie sich und ihren Mitarbeitern möglicherweise viel Ärger ersparen, meint Streitz. "Wer draußen das Schild liest und nicht mit AstraZeneca geimpft...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen