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FinalFour in Stuttgart
„Luchse“ sind deutscher Vize-Pokalsieger

In dieser Szene fand die wertvollste Spielerin der "Luchse" an diesen beiden Finaltagen, Fatos Kücükyildiz (am Ball), eine Lücke in der Bietigheimer Abwehr. Teamkameradin Evelyn Schulz (re.) war mitgelaufen, und beobachtet die Action
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  • In dieser Szene fand die wertvollste Spielerin der "Luchse" an diesen beiden Finaltagen, Fatos Kücükyildiz (am Ball), eine Lücke in der Bietigheimer Abwehr. Teamkameradin Evelyn Schulz (re.) war mitgelaufen, und beobachtet die Action
  • Foto: Marco Wolf
  • hochgeladen von Roman Cebulok

HANDBALL: Prelcec-Team warf sich sensationell ins Finale – dann ging im Endspiel gegen Bietigheim die Kraft aus


(cc).
Pokal-Wunder knapp verpasst! Beim OLYMP Final4 um den deutschen Handball-Pokal der Frauen am vergangenen Wochenende in Stuttgart warfen sich die in der Bundesliga vom Abstieg bedrohten Handball-Luchse (HL) Buchholz 08-Rosengarten sensationell ins Finale – mussten den Sieg aber mit 27:22 der SG BBM Bietigheim überlassen. Die "Luchse" hatten sich mit dem überragenden 22:19-Halbfinalsieg gegen den Erstliga-Dritten HSG Blomberg-Lippe ins Endspiel geworfen.
Endspielgegner am Sonntag war der mit etlichen Nationalspielerinnen gespickte Bundesliga-Zweite Bietigheim, der tags zuvor im zweiten Halbfinale mit 27:23 (15:11) gegen den TuS Metzingen gewonnen hatte.
Vor drei Wochen waren die „Luchse“ im Bundesliga-Punktspiel sang- und klanglos mit 20:34 gegen Bietigheim untergegangen. „Wir wollen im Finale so lange mithalten, wie es geht“, hatte Luchse-Trainer Dubravko Prelcec für die schwerste Aufgabe bei diesem Turnier als Marschroute vorgegeben.
Und das tat sein Team im Endspiel gegen den haushohen Favoriten. Allerdings nicht von Beginn an. Denn vor dem Anpfiff der Partie, als die Nationalhymne in der Stuttgarter Porsche-Arena erklang, wurden nicht nur Emotionen, sondern offenbar auch die Nervosität aufgeheizt. Folge: Bietigheim zog schnell auf 6:1 davon, aber die „Luchse“ kämpften sich dank einer starken Zoe Ludwig im Tor und Treffern von allen Positionen zum 8:8-Ausgleich durch Alexia Hauf zurück und nahmen anschließend eine 13:11-Führung mit in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der krasse Außenseiter sogar auf 17:14. Nach einer Auszeit kam die Mannschaft der Bietigheimerinnen aber mit einer offensiveren 5:1-Deckung besser ins Spiel und schaffte neun Minuten vor Schluss den 21:21-Ausgleich. Ein 5:0-Lauf des Bundesliga-Zweiten kurz vor Schluss besiegelte die Niederlage der "Luchse". Den Schlusspunkt im Finale setzten Maj Nielsen und Kim Berndt mit einem Kempa-Tor zum 22:27-Endstand. Für die „Luchse“ trafen: Kim Berndt (7/3), Alexia Hauf (5), Fatos Kücükyildiz (4), Evelyn Schulz (3), Julia Herbst (2) und Louise Cronstedt (1).
"Das Finale wird sicherlich ein unvergessliches Erlebnis bleiben, sowohl für die erfahrenen als auch für die ganz jungen Spielerinnen", resümierte Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.
Tags zuvor hatten die „Luchse“ den 22:19-Halbfinalsieg gegen Blomberg-Lippe schon so gefeiert, als wären sie Deutscher Pokalsieger. „Da ist unser Traum bereits in Erfüllung gegangen“, sagte Luchse-Kapitänin Evelyn Schulz, während sie mit ihrer Mannschaft auf dem Parkett der Porsche-Arena in Feierlaune war.
Als die eingewechselte Lisa Borutta drei Minuten vor Schluss das 21:19 erzielt hatte, war die Pokalsensation in trockenen Tüchern. In der Schlussphase setzte Evelyn Schulz noch einen Treffer zum 22:19-Endstand drauf. Die Tore im Halbfinal-Sieg steuerten Fatos Kücükyildiz, Marleen Kadenbach, Evelyn Schulz (je 4), Sarah Lamp, Kim Berndt (je 3), Alexia Hauf (2), Melissa Luschnat und Lisa Borutta (je 1) bei. Luchse-Spielmacherin Fatos Kücükyildiz wurde als beste Feldspielerin der Pokalendrunde ausgezeichnet. Als beste Torhüterin wurden Valentyna Salamakha und als beste Torschützin Kim Naidzinavicius (beide SG BBM Bietigheim) geehrt.

In dieser Szene fand die wertvollste Spielerin der "Luchse" an diesen beiden Finaltagen, Fatos Kücükyildiz (am Ball), eine Lücke in der Bietigheimer Abwehr. Teamkameradin Evelyn Schulz (re.) war mitgelaufen, und beobachtet die Action
Luchse-Geschäftsstellenleiterin Bettina Kortstegge (re.) und Kino-Besitzer Carsten Reck organisierten für das Finalspiel ein Autokino vor der Nordheidehalle. Die Live-Übertragung erfreute auch Lisa-Marie Schirmbeck (Mitte, 3. Mannschaft der Luchse) und zahlreiche Handballfreunde
Autor:

Roman Cebulok aus Buchholz

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