Tag des Bieres
Bierabsatz geht weiter zurück
- Zu einer geselligen Runde gehört meistens auch ein Bier
- Foto: Bitburger
- hochgeladen von Axel-Holger Haase
Bierabsatz und Zahl der Braustätten gehen weiter zurück: Seit 2016 hat sich der Bierabsatz der Brauereien um 1,5 Mio. Hektoliter verringert. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) anlässlich des Tags des deutschen Bieres am heutigen Donnerstag, 23. April, mitteilt, beliefen sich die geplanten Einnahmen aus der Biersteuer im Jahr 2025 in Niedersachsen und Bremen auf 38,4 Mio. Euro.
Gegenüber dem Vorjahr mit einem Wert von 43,0 Millionen Euro entspricht dies einem Rückgang um 10,7%. Parallel dazu verringerte sich der Bierabsatz der Brauereien beider Länder von 7,5 Mio. Hektolitern im Jahr 2024 auf 7,2 Mio. Hektoliter im Jahr 2025 (–4,2%). Auch die Zahl der Braustätten ging im gleichen Zeitraum von 85 auf 81 zurück (–4,7%).
Rückläufige Entwicklung
Im längerfristigen Vergleich zeigt sich ebenfalls eine rückläufige Entwicklung bei Absatz und Steuereinnahmen. Seit 2016 sank der Bierabsatz der Brauereien in Niedersachsen und Bremen um insgesamt 1,5 Mio. Hektoliter (–17,7%). Die Einnahmen aus der Biersteuer reduzierten sich im selben Zeitraum um 14,5 Mio. Euro (–27,4%). Damit setzt sich der langfristige Trend sinkender Produktionsmengen und daraus resultierender Steuererträge weiter fort.
Niedersachsen bleibt beim Absatz stabil
Der Anteil des bundesweiten Bierabsatzes, der auf Niedersachsen und Bremen entfällt, lag 2025 bei 9,2%. Dies stellt eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 9,0% dar. Im Zeitraum 2021 bis 2025 bewegte sich der Anteil zwischen 9,6% und 8,8% und blieb damit trotz rückläufiger absoluter Absatzzahlen weitgehend stabil. Insgesamt entspricht die regionale Entwicklung dem bundesweiten Trend sinkender Bierabsatzmengen.
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