Technologiepark in Buchholz erhält Zertifikat in Gold
Nachhaltiges Bauen im TIP

Bei der Übergabe des Zertifikats: (v. li.) Dr. Christine Lemaitre (DGNB), Martin Hoffmann (ARCADIS), René Meyer, Jens Wrede (beide WLH) und Prof. Alexander Rudolphi (Präsident der DGNB)
  • Bei der Übergabe des Zertifikats: (v. li.) Dr. Christine Lemaitre (DGNB), Martin Hoffmann (ARCADIS), René Meyer, Jens Wrede (beide WLH) und Prof. Alexander Rudolphi (Präsident der DGNB)
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os/nw. Buchholz. Große Freude bei der Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH): Ihre Planung für den Technologie- und Innovationspark Nordheide (TIP) ist von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) mit dem Vorzertifikat in Gold ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real in München nahmen am Mittwoch WLH-Geschäftsführer Jens Wrede und Prokurist René Meyer die Auszeichnung entgegen. Das Zertifikat ist ein anerkanntes Siegel für zukunftsorientierte und ressourcenschonende Quartiersentwicklung.
Wie berichtet, plant und entwickelt die WLH mit dem TIP in enger Kooperation mit der Stadt Buchholz ein Wirtschaftsquartier nahe der A1-Anschlussstelle Dibbersen, das weit über den Landkreis Harburg hinaus Strahlkraft entwickeln soll. Auf rd. 25 Hektar entstehen - eingebettet in ein Konzept für angewandte Forschung und Wissenstransfer - moderne Gewerbegrundstücke mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Spatenstich ist für Dienstag, 5. November, vorgesehen. Danach beginnen noch in diesem Jahr die Erschließungsarbeiten. Die ersten voll erschlossenen Gewerbeflächen stehen voraussichtlich im Frühjahr 2021 zur Verfügung.
"Das DGNB-Vorzertifikat in Gold zeigt, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht ausschließen, wenn es um die Gestaltung von Gewerbeflächen geht", betont WLH-Geschäftsführer Jens Wrede. Die Auszeichnung sei für die WLH ein Erfolg und ein zentraler Baustein für das Projekt. "Sie belegt, dass wir bereits in der Planungsphase für das Wirtschaftsgebiet auf hohe Nachhaltigskeitsstandards setzen", sagt Wrede. Das sei für Unternehmen ein wichtiger Anreiz, um sich für den Landkreis Harburg als Standort zu entscheiden und dort neue, wissensbasierte Arbeitsplätze zu schaffen.
Der TIP wurde für das Zertifikat anhand von knapp 30 Einzelkriterien in fünf Themenfeldern geprüft. Zu den Kriterien zählen außer der ökologischen und ökonomischen Qualität u. a. die Mobilität, die städtebauliche Einbindung und Gestaltung sowie soziokulturelle Faktoren und Energiemanagement. Als erstes Gebiet erhält der TIP das Siegel nach den erweiterten "2020-Kriterien". In diesen werden z. B. Klimaaspekte und "smarte" Infrastruktur berücksichtigt. Zudem wird die Gestaltung des Umfeldes für den Menschen stärker in den Fokus gerückt. Im TIP soll das durch die Bepflanzung der Grünflächen, durch moderne Infrastruktur in den Bereichen Glasfaser, Sensorik und E-Mobilität sowie durch eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht werden.

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