Beim Grünkohlessen der Buchholzer Wirtschaftsrunde wurde es politisch
"Nicht in alte Muster verfallen"

Vor dem Grünkohlessen: (v. li.) Majbritt Bebernick, Hartmut Matthies, Marie Röling (Geschichts- und Museumsverein Buchholz) sowie die Vorstandsmitglieder der Buchholzer Wirtschaftsrunde, Christian Kurtz, Frauke Petersen-Hanson, Frank Krause, Jens Weidling, Oliver Weiß und Vorsitzender Christoph Diedering
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  • Vor dem Grünkohlessen: (v. li.) Majbritt Bebernick, Hartmut Matthies, Marie Röling (Geschichts- und Museumsverein Buchholz) sowie die Vorstandsmitglieder der Buchholzer Wirtschaftsrunde, Christian Kurtz, Frauke Petersen-Hanson, Frank Krause, Jens Weidling, Oliver Weiß und Vorsitzender Christoph Diedering
  • Foto: Wirtschaftsrunde
  • hochgeladen von Oliver Sander

os. Buchholz. Dieser Termin gehört zur Vorweihnachtszeit in Buchholz dazu: Die Buchholzer Wirtschaftsrunde lud am vergangenen Donnerstag zu ihrem traditionellen Grünkohlessen ein. Rund 130 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kamen ins Gasthaus Wentzien in Trelde, darunter Buchholz' Ehrenbürger Hans-Heinrich Schmidt, Landrat Rainer Rempe und CDU-Landtagsabgeordneter Heiner Schönecke.
Christoph Diedering, Vorsitzender der Buchholzer Wirtschaftsrunde, lobte die Ausweisung neuer Gewerbeflächen im TIP Innovationspark Nordheide der WLH. Er habe kaum zu hoffen gewagt, dass dieser tatsächlich umgesetzt wird. "Ich fühlte mich an die zögernde Erweiterung des Gewerbegebiets Vaenser Heide II erinnert. Dieser Kompromiss hat uns nicht weitergebracht", betonte Diedering. Beim TIP hätten Politik und Verwaltung "einen guten Job gemacht".
Man sei aber noch nicht am Ziel mit der weiteren Entwicklung in Buchholz. Diedering mahnte an, dass das Projekt "Buchholz 2025plus" - also die Planung von zunächst 1.000 Wohneinheiten im Osten der Stadt sowie der Bau einer Umgehungsstraße - pragmatisch umgesetzt werden müsse. "Es darf nicht passieren, dass Gegner und Befürworter der Straße wieder in alte Muster verfallen", forderte Diedering.
Beim Grünkohl-essen spendeten die Gäste für den Geschichts- und Museumsverein Buchholz (GMV), der das Museumsdorf Sniers Hus in Seppensen und die Holmer Mühle betreibt. Insgesamt kamen dabei - aufgerundet durch die Wirtschaftsrunde - 2.500 Euro zusammen. Hartmut Matthies, Vorstandsmitglied des GMV, stellte die Arbeit des Vereins vor und bedankte sich für die Unterstützung durch die Wirtschaftsrunde.
Einen kritischen Blick auf die aktuelle Politik und den Alltag warf Kabarettist Joachim Zawischa. Der Künstler aus Buchholz hatte gerade beim Blick auf seine Heimat Sachsen Lacher auf seiner Seite.

Vor dem Grünkohlessen: (v. li.) Majbritt Bebernick, Hartmut Matthies, Marie Röling (Geschichts- und Museumsverein Buchholz) sowie die Vorstandsmitglieder der Buchholzer Wirtschaftsrunde, Christian Kurtz, Frauke Petersen-Hanson, Frank Krause, Jens Weidling, Oliver Weiß und Vorsitzender Christoph Diedering
Kabarettist Joachim Zawischa nahm u. a. die aktuelle Politik aufs Korn

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