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Reetdachhaus in Hollern-Twielenfleth brennt nieder

(Foto: Stefan Braun)
tk. Hollern-Twielenfleth. Ein leerstehendes Reetdachhaus ist am Samstagvormittag in Hollern-Twielenfleth abgebrannt. 160 Einsatzkräfte waren vor Ort, konnten aber nichtverhindern, dass das Gebäude, das zuletzt als Getränkemarkt genutzt wurde, komplett niederbrannte.
Nachbarn hatten das Feuer bemerkt und die Leitstelle alarmiert. Sofort wurde Großalarm ausgelöst. Als die ersten Kräfte am Unglücksort ankamen, brannte der Dachstuhl bereits lichterloh. Der starke Wind fachte das Feuer zudem an.
Weil der Feuerwehr bekannt war, dass das Gebäude leerstand, lag der Schwerpunkt des Einsatzes darin, die Nachbargebäude zu schützten. Für die Einsatzkräfte bestand akute Gefahr, weil die Dachbalken abgestürzt waren und die gemauerten Giebel frei standen. Daher wurde nur noch aus sicherer Entfernung gelöscht. "Eine richtige Entscheidung", sagt Kreisfeuerwehr-Sprecher Stefan Braun. Eine Giebelwand stürzte tatsächlich ein. Die Reste wurden von einem Bagger weggeräumt und die andere Seite kontrolliert zum Einsturz gebracht. 
Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 250.000 Euro. Wie es zu dem Unglück kam, steht noch nicht fest.