Altklosterberg in Buxtehude
Aussichtspunkt bekommt neue Chance
- Hans-Georg Freudenthal (v.li.) und der Erste Stadtrat der Hansestadt Buxtehude, Ralf Dessel
- Foto: sts
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
Beste Aussicht, kaum noch etwas zu sehen: Der Aussichtspunkt am Altklosterberg beim Eilendorfer Melkweg ist inzwischen stark zugewachsen. Nun gibt es einen neuen Anlauf, den Platz wieder zugänglich zu machen. Dafür setzt sich der ehemalige Buxtehuder Bürgermeister Hans-Georg Freudenthal ein. Freudenthal stand in den Jahren 1974 bis 1976 an der Spitze der Stadt und ist in Buxtehude aufgewachsen.
Entstanden ist der Aussichtspunkt nach dem Bau der B 73 und der Umgehungsstraße Ende der 1950er Jahre. Von dort reicht der Blick über Buxtehude und das Alte Land bis in Richtung Elbe. Früher gehörten eine Treppe und eine Sitzbank zum Platz.
Freudenthal kritisiert, dass beides entfernt wurde und der Aussichtspunkt seine ursprüngliche Funktion verloren habe. Nach seiner Darstellung seien Treppe und Bank auf Veranlassung des damaligen Ortsvorstehers entfernt worden.
Jetzt soll sich wieder etwas tun. Freudenthal sprach mit dem Ersten Stadtrat der Hansestadt Buxtehude, Ralf Dessel, über eine mögliche Wiederherstellung. Bei einem Ortstermin sahen sich beide die Situation an.
Dessel erklärte sich bereit, den Bereich noch einmal herrichten zu lassen: "Wir können es noch einmal versuchen." Zunächst soll das Gestrüpp beseitigt und erneut ein Zaun aufgestellt werden. Ein solcher Schutz war bereits früher vorhanden, später jedoch niedergetreten worden. Ein Zaun ist auch aus Sicherheitsgründen wichtig: Nach Angaben der Beteiligten ist dort bereits einmal eine Person hinuntergestürzt.
Ob anschließend wieder eine Bank aufgestellt wird, soll davon abhängen, wie der hergerichtete Platz angenommen und behandelt wird.
Freudenthal würde den Aussichtspunkt langfristig gern auch in das Rad- und Wanderwegenetz sowie in touristische Informationen zur Stadt aufnehmen. Bei Umsetzung und Finanzierung sei er nach eigenen Angaben bereit, selbst zu unterstützen.
Jetzt bekommt der Aussichtspunkt also noch eine Chance. Erst Gestrüpp weg, Zaun hin – und wenn alles hält, könnte auch die Bank zurückkehren.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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