Davon profitiert der Landkreis Stade: Orgelkunst wird Unesco-Weltkulturerbe

Die Arp Schnitger Orgel in Oederquart
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tk. Landkreis. Vom ehrgeizigen Ziel, Weltkulturerbe zu werden, ist das Alte Land noch weit entfernt. Doch über ein Hintertürchen kann die gesamte Region dennoch schon jetzt vom Unseco Weltkulturerbe profitieren. Die Tradition von Orgelbau und Orgelkunst in Deutschland wurde am Donnerstag auf die Unesco Liste des immateriellen Weltkulturerbes eingetragen. Mit immerhin zwei der weltberühmten Arp Schnitger Orgeln ist das Alte Land ein zentraler Baustein der norddeutschen Orgelandschaft.

"Das ist wunderbar, ich bin begeistert", sagt Buxtehudes Kreiskantorin Sybille Groß. Damit werde die Arbeit, etwa der Orgelakademie Stade, sowohl für die Zukunft befeuert als auch mit dem bisher Geleisteten gewürdigt. Sybille Groß weist zudem darauf hin, dass die Region rund um Stade mit ihrer Vielzahl bedeutender historischer Instrumente zu den weltweit wichtigen Orgel-Landschaften gehöre.

Was sie auch mit der Uneso-Würdigung verbindet: "Mitunter kämpfen wir noch mit dem Image, dass Orgeln und Orgelmusik angestaubt sind." Das Gegenteil sei aber der Fall, wie etwa die Orgelentdecker-Tage und andere Aktionen zeigten.

Im Weltkulturerbe-Antrag wurde deutlich, was dem Orgelbau diesen besonderen Status verleiht: In Deutschland gibt es rund 50.000 Orgeln. So viel wie in keinem anderen Land. Und 400 Orgelbaubetriebe sorgen dafür, dass historische Instrumente restauriert und neue gebaut werden.

Autor:

Tom Kreib

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