Oberschule Buxtehude
Hansestadt hält nun doch am Start 2027 fest
- Die Hauptschule Buxtehude
- hochgeladen von Nicola Dultz
Nach hitziger Debatte jetzt glückliche Gesichter in Buxtehuder :Die geplante Oberschule am Schulzentrum Süd soll jetzt doch im kommenden Sommer zum Schuljahr 2027/28 an den Start gehen. Das teilte die Fachbereichsleitung Gaby Wehrens im jüngsten Schulausschuss mit. Entsprechend groß war die Erleichterung bei den Ausschussmitgliedern, Zuhörerinnen und Zuhörern.
Ende Mai hatten Politik und Verwaltung in der gemeinsame Sitzung von Bau- und Schulausschuss heftig diskutiert, nachdem die Verwaltung angekündigt hatte, dass sich der Start der neuen Schulform um ein weiteres Jahr verschieben würde. Unter anderem sollte noch eine Elternbefragung durchführt werden. Die beiden Schulleiterinnen der betroffenen Haupt- und Realschule erklärten, dass in ihren Schulen bereits jetzt die Grenzen des Ertragbaren erreicht worden sei und sie dringend neue Perspektiven brauchen. Entsprechend deutlich fiel auch die Kritik der Politik an den Verschiebungsplänen der Hansestadt aus.
Verwaltung bestätigt Zeitplan
Jetzt erklärte Fachbereichsleiterin Gaby Wehrens im Schulausschuss, dass der Zeitplan weiterhin eingehalten werden soll. Bis zum 31. Oktober muss der Antrag bei der Landesschulbehörde eingereicht werden, damit die Oberschule zum Schuljahr 2027/28 starten kann.
„Die Diskussion im vergangenen Ausschuss war heftig, aber das ist gelebte Demokratie“, sagte Wehrens. Die Einführung einer Oberschule sei ein komplexes Thema. Neben den Schülerprognosen müssten auch die Auswirkungen auf andere weiterführende Schulen berücksichtigt werden. Deshalb würden auch mit diesen Schulleitungen Gespräche geführt. An der Elternbefragung hält die Hansestadt fest, mehr noch: Sie soll auf die Klassen 1 bis 4 ausgeweitet werden. Nach Angaben von Wehrens erfolgt diese auf Wunsch der Landesschulbehörde. Die Ergebnisse sollen in die weiteren Planungen einfließen.
Erleichterung bei Politik und Schulen
Der Sinneswandel der Hansestadt wurde von den Ausschussmitgliedern positiv aufgenommen. „Was für ein schöner Abend“, sagte SPD-Ratsherr Nik Freudenthal in Richtung Wehrens. „Sie standen bei der letzten Sitzung im Feuer, und jetzt sind wir doch auf dem Weg, unser Ziel zu erreichen.“
Auch die Schülervertretung begrüßte die Entwicklung. „Ich freue mich total, dass den Schülern ab 2027 diese Schulform als Möglichkeit gegeben wird“, sagte die Schülervertreterin Emma Simon (17).
Gemeinsam mit dem Stadtelternratsvorsitzenden Marc Höper stellte sie allerdings die Frage, wie aussagekräftig die geplante Elternbefragung sein werde. Viele Eltern sprächen nicht ausreichend Deutsch oder würden sich möglicherweise nicht beteiligen.
Optimistisch zeigte sich auch Hanka Schwedt, Leiterin der Realschule. Auf die Frage von Wolfgang Watzulik (FDP), ob es ihr nach den Diskussionen der vergangenen Wochen jetzt besser gehe, antwortete sie: „Ja, wir sind in der Tat gut im Gespräch. Ich bin optimistisch.“
Wann soll die neue Oberschule am Schulzentrum Süd in Buxtehude starten?
Die geplante Oberschule am Schulzentrum Süd soll zum Schuljahr 2027/28 an den Start gehen. Nach Angaben der Hansestadt Buxtehude soll der entsprechende Antrag bis zum 31. Oktober bei der Landesschulbehörde eingereicht werden.
Warum stand der Start der Oberschule in Buxtehude zuletzt auf der Kippe?
Ende Mai hatte die Verwaltung angekündigt, dass sich die Einführung der neuen Schulform möglicherweise um ein weiteres Jahr verschieben könnte. Als Gründe wurden unter anderem eine geplante Elternbefragung sowie weitere Abstimmungen mit Schulen und der Landesschulbehörde genannt.
Welche Rolle spielt die Elternbefragung bei der Einführung der Oberschule?
Die Elternbefragung soll auf Wunsch der Landesschulbehörde durchgeführt werden und wird nun auf die Klassenstufen 1 bis 4 ausgeweitet. Die Ergebnisse sollen in die weiteren Planungen für die neue Oberschule am Schulzentrum Süd einfließen.
Wie reagierten Politik und Schulen auf die neuen Pläne zur Oberschule in Buxtehude?
Die Bestätigung des Zeitplans wurde von Politik, Schulen und Elternvertretern positiv aufgenommen. SPD-Ratsherr Nik Freudenthal sprach von einem „schönen Abend“, während Realschulleiterin Hanka Schwedt erklärte, sie sei nach den jüngsten Gesprächen optimistisch.
Warum fordern die betroffenen Schulen eine schnelle Einführung der Oberschule?
Die Leitungen der betroffenen Haupt- und Realschule hatten zuvor erklärt, dass ihre Schulen an die Grenzen des Ertragbaren gekommen seien. Sie sehen in der neuen Oberschule eine wichtige Perspektive für die zukünftige Schulentwicklung am Standort.
Wie bewerten Schülervertreter die geplante Oberschule am Schulzentrum Süd?
Die Schülervertretung begrüßt die Entscheidung ausdrücklich. Schülervertreterin Emma Simon erklärte im Schulausschuss, sie freue sich darüber, dass Schülerinnen und Schülern ab 2027 mit der Oberschule eine zusätzliche Schulform in Buxtehude zur Verfügung stehen werde.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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