Stimmen aus der Buxtehuder Bahnhofstraße
Hier läuft’s gut – und hier nervt’s gewaltig
- Aditya Shama (35) (v.li.), Konika Maᳮshwari (35) und Cabir Sharma (4)
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Was läuft gut in Buxtehude – und wo drückt der Schuh? Das WOCHENBLATT hat sich in der Bahnhofstraße umgehört und Menschen getroffen, die ganz unterschiedliche Themen bewegen: das Zusammenleben in der Stadt, der Busverkehr, die neue Verkehrsregelung in der Bahnhofstraße und der Blick auf die kommende Kommunalwahl.
Aditya Sharma (35) ist für seine Stelle als Manager bei Airbus mit seiner Familie nach Buxtehude gezogen. An der Stadt schätzt er besonders die friedliche Atmosphäre. Gleichzeitig würde er sich wünschen, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft noch stärker miteinander in Kontakt kommen. „Ich würde mich freuen, wenn es mehr Community-Programme geben würde, an denen unterschiedliche Nationalitäten beteiligt wären – auch für die Kinder in Buxtehude.“
Auch Konika Maᳮshwari (35) fühlt sich in Buxtehude wohl, sieht aber beim öffentlichen Nahverkehr Verbesserungsbedarf. Vor allem an den Wochenenden sei eine zweistündige Taktung eine Herausforderung. „Ich würde mir wünschen, dass die Busse häufiger fahren – gerade am Wochenende.“
- Robert Olderhaver (35)
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Deutlich kontroverser wird es beim Thema Bahnhofstraße. Robert Olderhaver (35) beschäftigt vor allem die neue Verkehrsregelung. Aus seiner Sicht fehlt es derzeit an Kontrolle und Übersicht. „Es kontrolliert keiner. Viele fahren entgegen der Einbahnstraße, Fahrradfahrer fahren auf dem Fußweg, und hinten am Freizeitheim herrscht ein riesiges Verkehrschaos.“
- Rudolf Jany (79) 8v.li.) und Karin Jany (79)
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Auch Karin Jany (79) kritisiert die Neuregelung. Besonders problematisch findet sie, dass der bisherige Fahrradweg weggefallen ist. „Was machen diese Schreibtischtäter? Ich finde es schrecklich, dass der Fahrradweg weggenommen wurde. Bekannte von mir sagen, dass sie Angst haben, auf der Straße zu fahren – wegen der Busse und Autos.“
Rudolf Jany (79) sieht die Situation etwas anders und kann der neuen Regelung durchaus etwas Positives abgewinnen. „Nun sind endlich die Fußwege frei von Radfahrern und Rollerfahrern. Durch die Geschwindigkeiten, die heute mit E-Bikes erreicht werden können, wirken viele Fahrende auf mich etwas überfordert. Zudem fahren manche zu ungestüm und rücksichtslos.“
- Renate Wick (81) mit Hund Nico (8)
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Einen ruhigeren Blick auf das Leben in Buxtehude hat Renate Wick (81), die mit ihrem achtjährigen Hund Nico unterwegs ist. Sie wohnt in Altkloster und sagt, dass sie dankbar und zufrieden mit dem ist, was sie hat. Künftig möchte sie sich in der Begegnungsstätte engagieren. Gleichzeitig ist sie gespannt auf die kommende Kommunalwahl.
„Einen Favoriten möchte ich noch nicht nennen, aber ich werde auf jeden Fall wählen. Mir ist wichtig, dass auch für Menschen mit wenig Geld Fürsorge gezeigt wird."
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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