Mitten im Naturschutzgebiet wurde erneut Sperrmüll entsorgt
Immer wieder Müllsünder

Horst Subei, Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Buxtehude-Rübke
  • Horst Subei, Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Buxtehude-Rübke
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sla. Buxtehude. Es ist kaum zu glauben, wie manche Menschen mit der Natur umgehen: Im Rahmen einer Gewässerschau zum Jahresende machte Horst Subei, Verbandsvorsteher des Wasser- und Bodenverbandes Buxtehude-Rübke, einen unglaublichen Fund: Im Ovelgönner Heuweg nördlich der Bahnlinie zwischen Buxtehude und Neu Wulmstorf an einem Wirtschaftsweg entdeckte er eine Sperrmüllablagerung. Eine komplette Sitzgarnitur wurde hier innerhalb des Naturschutzgebietes "Moore bei Buxtehude" illegal abgeladen.
Nicht zum ersten Mal machte der Verbandsvorsteher bei seinen regulären Gewässerschauen einen derartigen Fund: Immer wieder werden Gegenstände wie alte Waschmaschinen, Styroporbehälter und anderer Unrat in der Natur entsorgt, wie das WOCHENBLATT berichtete.
Subei verständigte umgehend die zuständige Fachgruppe der Stadt Buxtehude, die sich gleich zum Jahresbeginn um die Entsorgung kümmerte. Ein Verursacher lässt sich wie in den bisherigen Fällen auch diesmal nicht ermitteln. Die Zuständigkeit bei der aufwendigen Entsorgung des illegal abgelagerten Sperrmülls liegt beim Träger der Unterhaltungspflicht des Wirtschaftsweges, somit der Hansestadt Buxtehude.
"Völlig unverständlich ist mir die Ablagerung, weil es sich hierbei um Sperrmüll handelt, der bei den Abfallwirtschaftszentren, etwa in unmittelbarer Nähe in Ardestorf angeliefert bzw. zur Sperrmüllabfuhr gebührenfrei angemeldet werden kann", sagt Subei.
Hinsichtlich der bisher mehrfachen Wildmüllablagerungen innerhalb des Naturschutzgebietes "Moore bei Buxtehude" sind aus seiner Sicht die Öffentlichkeitsarbeit zu dieser Misere mit der Hansestadt Buxtehude, der Abfallbehörde des Landkreises Stade und dem Naturschutzamt zu verstärken und konzeptionelle Maßnahmen zur Eindämmung der illegalen Entsorgung zu erarbeiten, fordert Subei. Zudem sei jeder aufgerufen, etwaige Beobachtungen von Wildmüllablagerungen zu melden. Subei kann sich sogar Müllscouts vorstellen, die Umweltsünder ausfindig machen.

Autor:

Susanne Laudien aus Buxtehude

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