Renommierter Landschaftsarchitektur-Preis
Jetzt abstimmen: Lärmschutzlandschaft Giselbertstraße in Buxtehude nominiert

Die der Lärmschutzwand an der Giselbertstraße | Foto: Hansestadt Buxtehude
  • Die der Lärmschutzwand an der Giselbertstraße
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Buxtehude: Lärmschutzlandschaft Giselbertstraße für Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2026 nominiert. Jetzt mehr erfahren und abstimmen!

Auszeichnung für innovative Landschaftsarchitektur

Die Lärmschutzlandschaft an der Giselbertstraße in Buxtehude hat es in die zweite Runde des Norddeutschen Landschaftsarchitektur-Preises 2026 geschafft. Eine siebenköpfige Jury wählte das Projekt aus insgesamt 107 Einreichungen unter die besten 24 aus – ein starkes Zeichen für die Qualität und Innovationskraft der Planung.

Die nominierten Projekte stehen beispielhaft für zukunftsweisende Konzepte, die sowohl ökologische als auch soziale Aspekte moderner Stadt- und Landschaftsgestaltung vereinen.

Mehr als Lärmschutz: Ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität

Die Lärmschutzlandschaft wurde im Zuge des Neubaugebietes Giselbertstraße realisiert und verbindet funktionalen Schallschutz mit einem hohen gestalterischen Anspruch.

Durch eine gezielte Bepflanzung entstand ein grüner Raum, der nicht nur Anwohnenden zugutekommt, sondern auch Spaziergänger zum Verweilen einlädt. Bei der Auswahl der Pflanzen wurde besonderer Wert auf klimaresiliente Arten gelegt, die gleichzeitig ein vielfältiges Nahrungsangebot für Insekten und Vögel bieten.

Ergänzt wird das Konzept durch beleuchtete Wege, Sitzmöglichkeiten und einen Spielplatz. So ist ein lebendiger Treffpunkt entstanden, der Naturerlebnis, Erholung und Alltag miteinander verbindet.

Wettbewerb mit Signalwirkung für Norddeutschland

Neben dem Hauptpreis vergibt die Jury sechs weitere Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien – darunter „Pflanzenverwendung in allen Lagen“, „Landschaftsarchitektur im Bestand“ und „Lebenswelten für Menschen“. Welche Projekte in welchen Kategorien ausgezeichnet werden, entscheidet sich im Juni bei der finalen Jurysitzung.

Der Wettbewerb wird 2026 erstmals von den vier norddeutschen Landesverbänden des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen+Bremen und Schleswig-Holstein ausgelobt. Ziel ist es, herausragende Projekte sichtbar zu machen und Impulse für eine nachhaltige Entwicklung von Freiräumen zu geben.

Jetzt abstimmen: Publikumspreis läuft bis 1. Juni

Auch die Öffentlichkeit kann sich beteiligen: Beim Publikumsvoting haben Interessierte die Möglichkeit, ihr Lieblingsprojekt zu wählen. Die Teilnahme ist kostenlos und anonym und läuft noch bis zum 1. Juni 2026.

Damit bietet sich die Chance, die Lärmschutzlandschaft Giselbertstraße aktiv zu unterstützen und ein Zeichen für innovative, nachhaltige Stadtentwicklung in der Region zu setzen.

Zum Publikums-Voting: www.bdla.de/de/norddeutscher-landschaftsarchitektur-preis/public-voting

Ein Projekt mit Vorbildcharakter

Die Nominierung unterstreicht die Bedeutung moderner Landschaftsarchitektur für lebenswerte Städte. Die Lärmschutzlandschaft in Buxtehude zeigt eindrucksvoll, wie funktionale Infrastruktur, ökologische Vielfalt und Aufenthaltsqualität erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Nähere Informationen: www.bdla.de/de/norddeutscher-landschaftsarchitektur-preis

Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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