Grundschule Neukloster
Stadtwerke Buxtehude übernehmen Lehrschwimmbecken
- Daniel Berheide (v. li.), Stefan Babis und Sonja Koch von den Stadtwerken Buxtehude freuen sich über die Übernahme des Lehrwschwimmbeckens
- hochgeladen von Nicola Dultz
Nach rund eineinhalb Jahren Pause kehrt wieder Leben in das Lehrschwimmbecken an der Grundschule Neukloster ein. Seit dem 1. August betreiben die Stadtwerke Buxtehude das traditionsreiche Schwimmbecken, das bereits seit 1961 besteht und jahrzehntelang in der Verantwortung der Hansestadt Buxtehude lag. Am 18. August startet hier wieder der reguläre Betrieb.
„Wir freuen uns sehr, dass wir das Lehrschwimmbad übernehmen dürfen“, sagt Sonja Koch, Betriebsleiterin Bäderbetrieb der Stadtwerke. Kürzlich fand ein zweitägiges Sicherheitstraining mit allen Lehrkräften und Kursleitern statt, um optimal auf den Neustart vorbereitet zu sein.
Sehr guter Zustand und keine Sanierungsstaus
Stadtwerkechef Stefan Babis, der als Kind selbst im Lehrschwimmbecken schwamm, zeigt sich positiv überrascht: „Der Zustand ist sehr gut. Es gibt keinen Sanierungsstau, die Substanz ist gut.“ Die Stadtwerke verfügen über das nötige technische Know-how, Fachpersonal und moderne Bädertechnik, um das Bad reibungslos zu betreiben.
Mit dem Heidebad und dem Hallenbad Aquarella betreiben die Stadtwerke bereits zwei Standorte in Buxtehude – die Lehrschwimmhalle in Neukloster ist nun der dritte Standort.
Nutzung durch Schulen und Vereine
Das Bad ist ein fester Bestandteil des schulischen Schwimmunterrichts und des Vereinssports. Es wird von den Grundschulen Hedendorf und Neukloster sowie zahlreichen Vereinen genutzt, darunter der Buxtehuder Schwimmverein (BSV), die Sportgemeinschaft Buxtehude-Altkloster, der VSV Hedendorf und der TSV Bliedersdorf.
Mit einer konstanten Wassertemperatur von 32 Grad Celsius bietet die Schwimmhalle ideale Bedingungen – vom Babyschwimmen über Reha-Sport bis hin zu Schwimmtraining für Kinder und Erwachsene. Auch Bewegungsangebote für ältere Menschen werden hier künftig einen festen Platz haben.
Technische Ausstattung und Geschichte
Das Edelstahlbecken misst 6,60 mal 10,40 Meter bei einem Volumen von 60 m³. Die Wassertiefe liegt zwischen 70 cm und 1,30 m – optimal für Anfänger- und Reha-Kurse. Bereits 2016 wurde die Halle umfassend saniert, inklusive moderner Wassertechnik.
Wichtige Rolle für die Region
Für die Stadtwerke ist die Übernahme ein weiterer Schritt, um Synergien im Bäderbetrieb zu nutzen. „Wir können Fachwissen bündeln und unsere Standorte optimal betreiben“, erklärt Babis.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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