Buxtehuder Kreisel-Baustelle: "Es ist zu viel schiefgelaufen"

Die Kreisel-Baustelle sorgte in Buxtehude monatelang für Staus
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Buxtehuder Grüne kritisieren städtisches Baustellen-Management

tk. Buxtehude. "Große Baustellen kann Buxtehude nicht", sagt Michael Lemke, Fraktionschef der Grünen im Stadtrat. Er kritisiert den Bau des Kreisverkehrs an der Estebrügger Straße, der erst im November freigegeben wurde. "Dabei ist zu viel schiefgelaufen." Unter anderem habe sich die Fertigstellung drastisch verzögert und die innerstädtischen Staus seien nicht akzeptabel gewesen. Die Grünen wollen Antworten. Und stellen bei der Sitzung des Bauausschusses am Donnerstag, 19. Januar, (19 Uhr im Stadthaus) viele Fragen.

"Ich bin täglich zu Fuß an der Baustelle vorbeigegangen", sagt Michael Lemke. §Mal wurde hier gepflastert, dann dort ein gebuddelt. Wer hat das koordiniert und überwacht?", will er wissen. Dass in der Regel am Freitag ab 15 Uhr die Arbeiten ruhten, kann er ebenfalls nicht nachvollziehen. "Wäre es vielleicht besser gewesen, den gesamten Kreuzungsbereich komplett zu sperren, dafür das Vorhaben aber schneller durchzuziehen?"

Dass es zu Verzögerungen gekommen ist, weil sich herausgestellt hat, dass an einigen Stellen der Untergrund weniger stabil war als gedacht, akzeptiert der Fraktionschef nicht als pauschale Begründung für alles, was in seinen Augen schief gelaufen ist. "Ich habe den Eindruck, dass sich die Verantwortlichen im Vorfeld zu wenig Gedanken gemacht haben", sagt er.

Warum sei die Schaltung der Baustellen-Ampel erst optimiert worden, als die Stadt schon im Dauerstau steckte? Die letzten Baustellen-Wochen sei der Verkehr wie von Geisterhand plötzlich besser gelaufen.

Weil irgendwann die nächsten Verkehrs-Großprojekte anstehen - etwa der Bau eines Kreisverkehrs im Zuge des A26-Anschlusses an der Harburger Straße - müsse jetzt kritisch Bilanz gezogen werden. "Die Stadt darf nicht noch einmal in einem solchen Verkehrschaos versinken", sagt Lemke

Autor:

Tom Kreib aus Buxtehude

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