Spanische und lateinamerikanische Kultur
40 Jahre Ronda Iberoamericana in Buxtehude
- Spanische und lateinamerikanische Kultur wird bei der Kulturwoche des Ronda Iberoamericana e.V. gefeiert
- Foto: Jannis Dirksen
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Spanisch sprechen muss hier niemand perfekt. Neugier reicht. Wer sich für Musik, Literatur, gutes Essen, andere Lebenswelten und vor allem für Menschen interessiert, soll bei der Ronda Iberoamericana in Buxtehude einen Platz finden. Seit 40 Jahren bringt der Verein spanische und lateinamerikanische Kultur mit Menschen aus Buxtehude und der Region zusammen.
Gegründet wurde die Ronda 1986 mit einer Idee, die bis heute trägt: einen lebendigen Ort der Begegnung zu schaffen. „Kultur erleben und Brücken bauen“ lautet das Motto. "Wir sind kein geschlossener Kreis für Spanischsprechende, sondern ein bunter Treffpunkt für die gesamte Stadtgesellschaft", erklärt Stanely Schröder, Schriftführer des Vereins.
Sprache gehört dazu, ist aber nur ein Teil. Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen, Filmabende, Workshops und die Kulturtage sollen Kultur unmittelbar erlebbar machen. „Ich engagiere mich in der Ronda, weil hier unsere Sprache und Kultur gemeinsam mit Gleichgesinnten in einem familiären und freundlichen Umfeld aktiv leben können“, sagt die Vorsitzende Magdalena Toborg.
- Madgalena Toborg, Erste Vorsitzende des Vereins
- Foto: Toborg
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In vier Jahrzehnten hat sich die Ronda dabei verändert. Aus einem klassischen Ort für kulturellen Austausch ist nach Einschätzung des Vereins ein soziales Netzwerk geworden. Es richtet sich ebenso an neu zugezogene Familien aus dem spanischsprachigen Raum wie an Menschen aus anderen Kulturen, die sich für Spanien und Lateinamerika interessieren.
Was diese Aufgabe bedeuten kann, weiß Stanley Schröder aus eigener Erfahrung. Er hat selbst ein halbes Jahr im Ausland gelebt. „Ich weiß, wie sich ein Neustart anfühlt, und helfe Neuangekommenen sehr gerne beim Einleben“, sagt er. Zugleich möchte er die Vielfalt der spanischen und lateinamerikanischen Kultur vermitteln, Diskussionen ermöglichen und Menschen zusammenbringen.
- Stanley Schröder, Schriftführer des Vereins
- Foto: Schröder
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Die Ronda Iberoamericana e.V. feiert sein 40-jähriges Bestehen mit einer Kulturwoche bis Samstag, 26. September, in Buxtehude. Den Auftakt macht das Sextett Concierto Ibérico am Freitag, 18. September, um 20 Uhr auf der Halepaghen-Bühne. Unter dem Titel „Fandango-Inspiración“ verbindet das Ensemble historische Musik mit Tanz und lässt sich dabei von einem der bekanntesten spanischen Tänze inspirieren.
In den folgenden Tagen zeigt sich die Bandbreite des Vereins: Von Kino und lateinamerikanischen Mikro-Erzählungen bis hin zu einem Spanisch-Schnupperkurs und einer Fotoausstellung. Für Kinder gibt es einen zweisprachigen Theaterworkshop.
Zum Abschluss wird es noch einmal musikalisch und gesellig: Bei der „Noche de Ronda“ am Samstag, 26. September, stehen Musik, traditionelle mexikanische Tänze und Flamenco auf dem Programm. Dazu werden kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen iberoamerikanischen Ländern angeboten.
- Sol Mexicano zeigt traditionelle mexikanische Tänze
- Foto: Carol Espinoza
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Die Termine im Überblick
- Freitag, 18. September, 20 Uhr: „Fandango-Inspiración“, Halepaghen-Bühne
- Sonntag, 20. September, 11 Uhr: „Amarga Navidad“, City Kino
- Montag, 21. September, 19 Uhr: Literarischer Abend mit Norah García, Marschtorzwinger
- Dienstag, 22. September, 18.30 Uhr: Spanisch-Schnupperkurs, Marschtorzwinger
- Mittwoch, 23. September, 16 bis 19 Uhr: Foto-Expo „40 Jahre Ronda“, Marschtorzwinger
- Donnerstag, 24. September, 16 Uhr: Zweisprachiges Kindertheater ab fünf Jahren, Marschtorzwinger
- Freitag, 25. September, 19 Uhr: Buchvorstellung „Mariposas migratorias“, Marschtorzwinger
- Samstag, 26. September, 19 Uhr: „Noche de Ronda“, Halepaghen-Bühne
Mehr Informationen unter www.ronda-iberoamericana.de
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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