Orchideenquartier Buxtehude
So komfortabel wohnt die Zukunft

Guido Reinke (v. li.), Maren Klug und Niels Kohlhaase im Orchideenquartier
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  • Guido Reinke (v. li.), Maren Klug und Niels Kohlhaase im Orchideenquartier
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Einziehen, lossurfen, Solarstrom nutzen und das E-Auto direkt am eigenen Stellplatz laden: Im Orchideenquartier in Buxtehude wird vieles, was andernorts erst organisiert werden muss, gleich mitgeliefert. Beim Besichtigungstermin am Samstag, 26. September, 10 bis 13 Uhr, können sich Interessierte selbst davon überzeugen. Denn im September startet die Vermietung des dritten Hofes Lühe mit 45 Wohnungen. Um Anmeldung unter Tel. 04161-86679130, www.hbi-wohnen.de/orchideenquartier wird gebeten.

Mehr als 250 Wohnungen entstehen bis 2028 auf dem rund 27.200 Quadratmeter großen Areal am Moosbeerenweg. Doch das Orchideenquartier ist weit mehr als eines der größten Wohnungsbauprojekte Buxtehudes. Hier greifen Architektur, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Komfort ineinander.

Vier Höfe und fünf Stadtvillen mit insgesamt 25 Hauseingängen prägen das Quartier. Großzügige Balkone und Terrassen, begrünte Innenbereiche und eine moderne, klare Architektur schaffen ein Wohnumfeld, das urban und grün zugleich wirkt.

Auch die Ausstattung ist hochwertig: Einbauküchen, Fußbodenheizung, bodengleiche Duschen, Aufzüge, Design-Bodenbeläge sowie Außenrollläden und elektrische Markisen gehören zum Konzept. Alle Wohnungen sind barrierefrei, ein Teil zusätzlich rollstuhlgerecht.

Die Nachfrage ist enorm: Alle 114 Wohnungen in den Höfen Elbe und Este sind bereits vermietet. Mit den nächsten Bauabschnitten Lühe und Schwinge, mit weiteren 95 Wohnungen, die im kommenden Jahr fertiggestellt werden, wächst das Quartier weiter.

Glasfaser: Einziehen und sofort online sein

Eine weitere Besonderheit: Jede Wohnung verfügt über einen eigenen Glasfaseranschluss bis direkt in die Wohnung.

HBI und die Stadtwerke Buxtehude haben die Versorgung so abgestimmt, dass Internet und Telefon zum Mietbeginn zur Verfügung stehen. Wer einen Vertrag bei den Stadtwerkern abschließt, bekommt einen vorkonfigurierten Router zur Verfügung gestellt. Anschließen, einschalten, lossurfen – ein Erklärvideo hilft zusätzlich bei der Inbetriebnahme. „Einfacher geht es nicht“, sagt Maren Klug von den Stadtwerken Buxtehude.

Im Rahmen der Vermietung ist der Glasfaseranschluss inzwischen elementar wichtig, etwa für das Arbeiten im Homeoffice.

Die Glasfaseranschlüsse ermöglichen Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich und schaffen auch gute Voraussetzungen für Streaming, Smart Home und digitales Arbeiten. Weil jede Wohnung einen eigenen Anschluss hat, lässt sich die Leistung individuell auswählen. „Ein Gamer hat einen anderen Bedarf als jemand, der hauptsächlich E-Mails schreibt“, sagt Maren Klug. „Wer im Homeoffice arbeitet und regelmäßig Videokonferenzen nutzt, hat wiederum andere Anforderungen. Für jeden Bedarf gibt es das passende Angebot.“

Dass dieser Komfort möglich ist, liegt an der engen Zusammenarbeit zwischen HBI und den Stadtwerken Buxtehude.

Beide Unternehmen haben die technische Versorgung des Quartiers von Anfang an aufeinander abgestimmt. Glasfaser, Mieterstrom und E-Mobilität sind damit keine nachträglichen Extras, sondern fester Bestandteil des Gesamtkonzepts.

Solarstrom vom eigenen Dach

Ein weiterer großer Pluspunkt der engen Zusammenarbeit der beiden Buxtehuder Unternehmen ist das Mieterstrommodell.

Die Dachflächen werden umfangreich mit Photovoltaikanlagen ausgestattet und an die Stadtwerke Buxtehude verpachtet. Den dort erzeugten Solarstrom können die Mieter zu einem vergünstigten Preis beziehen.

„Das Besondere ist, dass der Strom direkt dort erzeugt wird, wo er auch verbraucht wird“, erklärt Maren Klug. Ein großer Speicher sorgt zusätzlich dafür, dass Solarstrom auch am Abend oder in der Nacht zur Verfügung steht. Reicht die Sonnenenergie nicht aus, wird die Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Energieanlagen (belegt durch Herkunftsnachweise) ergänzt.

Das Orchideenquartier zählt zu den drei ersten Neubauquartieren Deutschlands, die im laufenden Betrieb einschließlich Mieterstrom bilanziell klimaneutral sind, erklärt Niels Kohlhaase von HBI. „Die anderen beiden Projekte befinden sich in Süddeutschland.“

Das Nachhaltigkeitskonzept beginnt dabei schon unter der Erde: Ein großer Teil des vorhandenen Torfbodens bleibt im Erdreich. „Die Häuser stehen auf zehn bis zwölf Meter hohen Pfählen, die begrünten Innenhöfe werden auf der Decke der ebenerdigen Parkgarage angelegt“, erläutert HBI-Projektleiter Guido Reinke.

Der Vorteil: Torf ist ein natürlicher CO2-Speicher. Wird er großflächig ausgehoben, können klimaschädliche Gase freigesetzt werden. Im Orchideenquartier bleibt er deshalb weitgehend unangetastet.

Hinzu kommen begrünte Dächer, Photovoltaik, Fernwärme und großzügige Grünflächen. Das Quartier ist als klimafreundlicher Neubau mit QNG Plus und DGNB Silber konzipiert.

E-Auto bequem zuhause laden

Auch bei der Mobilität ist das Quartier auf die Zukunft vorbereitet.

In den Parkgaragen sind Wallboxen bereits vorgesehen. 30 Prozent der Stellplätze sind mit einer Wallbox ausgestattet, weitere können nachgerüstet werden.

Damit können Mieter ihr Elektroauto bequem am eigenen Stellplatz laden. Die Stadtwerke übernehmen Versorgung und Abrechnung.

Im dritten Hof Lühe werden fünf Wohngebäude, 45 Wohnungen, 49 PKW-Stellplätze und 105 Fahrradstellplätze erstellt. Ein geplantes Carsharing-Angebot ergänzt das Mobilitätskonzept.

• Am Samstag, 26. September, findet von 10 bis 13 Uhr eine öffentliche Besichtigung in der  ausgeschilderten HBI-Musterwohnung im Moosbeerenweg statt.
Weitere Infos und Anmeldung unter:
oq.hbi-wohnen.de und Tel. 04161-86679130, www.hbi-wohnen.de/orchideenquartier
Infos zu Breitband und Mieterstrom: https://www.stadtwerke-buxtehude.de/orchideenquartier

Wann können Interessierte das Orchideenquartier in Buxtehude besichtigen?

Eine öffentliche Besichtigung der HBI-Musterwohnung im Orchideenquartier findet am Samstag, 26. September, von 10 bis 13 Uhr im Moosbeerenweg in Buxtehude statt. Eine Anmeldung ist unter Tel. 04161-86679130 oder über www.hbi-wohnen.de/orchideenquartier erforderlich.

Wie viele Wohnungen entstehen im Orchideenquartier in Buxtehude?

Bis 2028 entstehen im Orchideenquartier am Moosbeerenweg mehr als 250 Wohnungen. Im September startet die Vermietung des dritten Hofes „Lühe“ mit 45 Wohnungen. Die ersten 114 Wohnungen in den Höfen Elbe und Este sind bereits vollständig vermietet.

Welche Ausstattung und technischen Besonderheiten bietet das Orchideenquartier?

Alle Wohnungen verfügen über einen Glasfaseranschluss bis in die Wohnung, Einbauküchen, Fußbodenheizung, bodengleiche Duschen, Aufzüge sowie Balkone oder Terrassen. Internet und Telefon können zum Mietbeginn sofort genutzt werden. Außerdem sind alle Wohnungen barrierefrei, teilweise auch rollstuhlgerecht.

Wie funktioniert das Mieterstrommodell im Orchideenquartier?

Die Dächer der Gebäude sind mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. Die Stadtwerke Buxtehude betreiben die Anlagen und bieten den Mietern den vor Ort erzeugten Solarstrom zu einem vergünstigten Preis an. Ein Batteriespeicher stellt auch in den Abend- und Nachtstunden Solarstrom bereit, fehlende Energie wird durch Strom aus erneuerbaren Energieanlagen ergänzt.

Welche Möglichkeiten gibt es im Orchideenquartier für Elektroautos und Fahrräder?

Im dritten Bauabschnitt „Lühe“ entstehen 49 Pkw-Stellplätze und 105 Fahrradstellplätze. Bereits 30 Prozent der Stellplätze sind mit Wallboxen zum Laden von Elektroautos ausgestattet, weitere können nachgerüstet werden. Zusätzlich ist ein Carsharing-Angebot geplant.

Warum gilt das Orchideenquartier in Buxtehude als besonders nachhaltiges Wohnquartier?

Das Orchideenquartier setzt auf Photovoltaik, Mieterstrom, Fernwärme, begrünte Dächer und Grünflächen. Zudem bleibt ein großer Teil des vorhandenen Torfbodens als natürlicher CO₂-Speicher im Erdreich. Nach Angaben von HBI gehört das Quartier zu den ersten drei Neubauquartieren Deutschlands, die einschließlich Mieterstrom bilanziell klimaneutral betrieben werden. Es ist als klimafreundlicher Neubau mit QNG Plus und DGNB Silber konzipiert.

Redakteur:

Nicola Dultz aus Buxtehude

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