Familien leiden am Erwachsenwerden
Impulslesung mit Publikumsgespräch
- Foto: Cornelia Franz
Vielfach ausgezeichnet für ihre Romane. "Dreizehn Tage im Herbst" beschreibt, wie Familie am Erwachsenwerden der Kinder zerbrechen können. - hochgeladen von Maren Dr. Köster-Hetzendorf
Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, 17 Uhr, setzt das Kulturforum Buxtehude, Hafenbrücke 1, das neue Sonntagnachmittag-Format „bookstehude“ fort. „bookstehude“ präsentiert Autorinnen und Autoren mit Themen, die aus dem Leben gegriffen sind, zum Mitdenken und Mitreden. Das Thema dieser „bookstehude“- Ausgabe geht im offenen Gespräch mit dem Publikum der Frage nach, wie Familien am Erwachsenwerden der Kinder leiden können. Dazu gibt es eine Impuls-Lesung von Cornelia Franz aus ihrem Roman „Dreizehn Tage im Herbst“.
Die mehrfach ausgezeichnete Hamburger Schriftstellerin Cornelia Franz kommt ins Kulturforum Buxtehude. Franz schildert in ihrem Roman „Dreizehn Tage im Herbst“ den Ferienhausurlaub einer gutsituierten deutschen Familie am Lago Maggiore, in dessen Verlauf die Probleme mit dem heranwachsenden 11jährigen Sohn Martin eskalieren. Martin verschwindet nach einem Streit in den Bergen über dem See und bleibt tagelang verschwunden. Die Polizei sucht Martin. In der unerträglichen Zeit des Wartens auf Nachrichten konfrontieren sich die Eheleute mit ihrem Familienleben und entdecken Bruchstellen.
Cornelia Franz hat als Lektorin für Reiseführer und Kunstbücher gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrfach ausgezeichnet. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Hamburg.
Das neue Format ist eine Kooperation mit dem angesehenen, 1974 gegründeten „LIT – Literaturzentrum Hamburg“. Das LIT wurde Mitte der 70er Jahre von Hamburger Autoren und Autorinnen als gemeinnütziger Literaturförderverein gegründet, um der Entwicklung, Verbreitung und Rezeption von Literatur zu dienen und den geistigen Austausch von Literaturinteressierten zu fördern.
Der Vorsitzende des LIT, Alexander Häusser, Schriftsteller und Drehbuchautor, moderiert abwechselnd mit Gisela Seifert, Sibylle Hilgers-Wolf und Heide Pfau vom Kulturforum Buxtehude das neue Format. Sein Dokudrama „Hungerwinter – Überleben nach dem Krieg“ setzt die Reihe „bookstehude“ am 14. Februar 2027 for. Der Film zeigt die Not der Bevölkerung im extrem kalten Winter 1946/47.
Der Roman „Dreizehn Tage im Herbst“ ist 2025 im Verlag Ars Remataim Paperback erschienen und hat 166 Seiten. ISBN-978-3-9526200-1-4.
Eintrittskarten zu 10 Euro sind online buchbar unter www.kulturforum-hafen.de/tickets, Reservierungsanfragen per E-Mail sind unter tickets@kulturforum-hafen.de möglich.
Leserreporter:Maren Dr. Köster-Hetzendorf aus Buxtehude |
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