Handball Buxtehude
BSV startet mit neuem Trainer und vielen jungen Kräften in die Saison 2026/27
- Die Mannschaft: HINTEN VON LINKS: Mannschaftsarzt Dr. Kai Raabe, Betreuer Andreas Gubernatis, Lucy Strauchmann, Lin Lück, Aida Mittag, Johanna Andresen, Physio Björn Meyer, Physio Sabine Albrecht.
MITTE VON LINKS: Trainer Jonas Schlender, Athletik-Trainer Curtis Klein, Physio Hannah Lemmermann, Christin Kaufmann, Larissa Kroepel, Oliwia Kamińska, Fleur Schouten, Enna Oberländer, Torwarttrainerin Debbie Klijn, Physio Tessa-Marie Höft, Co-Trainer Philipp Warnholtz.
UNTEN VON LINKS: Anika Hampel, Paula Mews, Maj Nielsen, Nele Franz, Sophie Fasold, Nikki van der Vorst, Ruslana Litvinov, Carina Senel, Isa Ternede, Lilli Frey - Foto: Carina Schrödter / Fotostudio Augenblicke
- hochgeladen von Nicola Dultz
Der Buxtehuder SV geht mit einem deutlich veränderten Kader und einem neuen Trainerteam in die Handball-Bundesliga-Saison 2026/27. Sieben Spielerinnen verstärken das Team, junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs rücken weiter in den Fokus. Sportlich soll sich der BSV im Mittelfeld etablieren und zugleich den eingeschlagenen Umbruch im Rahmen der „Vision 2030“ konsequent fortsetzen.
Beim Handball-Bundesligisten Buxtehuder SV beginnt ein neues Kapitel. Nach zahlreichen personellen Veränderungen startet das Team mit vielen neuen Gesichtern in die Saison 2026/27. Neben externen Verstärkungen setzt der BSV weiterhin auf Talente aus der eigenen Nachwuchsarbeit.
Der Auftakt hat es gleich in sich: Am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr tritt der BSV auswärts beim Thüringer HC an. Das erste Heimspiel folgt am Samstag, 5. September, um 16 Uhr gegen den HC Leipzig.
Jonas Schlender an der Seitenlinie
Seit dem 1. Juli ist Jonas Schlender neuer Cheftrainer des BSV. Der 31-Jährige kommt vom HSV Solingen-Gräfrath 76 und kennt die Bundesliga bereits aus seiner früheren Tätigkeit als Co-Trainer beim VfL Oldenburg.
Schlender setzt auf modernen Handball mit einer aktiven, präzisen Defensive und viel Entscheidungsfreiheit im Angriff. Besonders wichtig ist ihm die Entwicklung der jungen Spielerinnen. Fehler gehörten dabei ausdrücklich zum Lernprozess, entscheidend sei der Mut, Verantwortung zu übernehmen.
Unterstützt wird Schlender von Philipp Warnholtz, der als Co-Trainer vom SV Beckdorf nach Buxtehude wechselt.
Sieben neue Spielerinnen für den BSV
Auf der Torhüterposition verstärkt sich der BSV mit Nikki van der Vorst, die von VOC Amsterdam nach Buxtehude kommt.
Mit Paula Mews auf Linksaußen und Enna Oberländer im Rückraum schaffen zudem zwei Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung in den Bundesliga-Kader.
Weitere Verstärkung gibt es durch Nele Franz von der TuS Metzingen, Fleur Schouten von Westfriesland/SEW, Lucy Strauchmann vom SV Union Halle-Neustadt sowie Ruslana Litvinov von der HSG Blomberg-Lippe.
Mehrere bekannte Gesichter verlassen Buxtehude
Dem Umbruch stehen einige prominente Abgänge gegenüber. Isabelle Dölle beendet ihre Karriere. Torhüterin Lina Steinecke wechselt zur HL Buchholz 08-Rosengarten, Annie Linder schließt sich der Sport-Union Neckarsulm an.
Gleich drei bisherige BSV-Spielerinnen zieht es zum Thüringer HC: Levke Kretschmann, Teresa von Prittwitz und Jolina Huhnstock laufen künftig für die Thüringerinnen auf.
Das macht die Duelle mit dem THC zusätzlich reizvoll. Denn mit Laura Kuske und Lotta Heider stehen dort bereits zwei weitere ehemalige Buxtehuderinnen im Kader.
BSV peilt einen Platz im Mittelfeld an
Die sportliche Zielsetzung der BSV-Geschäftsführung ist klar: Die Mannschaft soll sich im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle etablieren.
Gleichzeitig geht es um mehr als die Platzierung einer einzelnen Saison. Der bereits eingeleitete personelle und strukturelle Umbruch soll fortgesetzt und die „Vision 2030“ weiter umgesetzt werden. Junge Talente sollen entwickelt, an das Bundesliga-Niveau herangeführt und langfristig an die erste Mannschaft gebunden werden.
Die Beförderung von Paula Mews und Enna Oberländer aus dem eigenen Nachwuchs passt genau in diese Strategie.
Meister, Pokalsieger und Nordderby: Diese Gegner warten auf den BSV
Zu den anspruchsvollsten Aufgaben der Saison zählt das Duell mit der HSG Blomberg-Lippe, die als amtierender Deutscher Meister in die neue Spielzeit geht. Auswärts treffen die Buxtehuderinnen am 30. Dezember auf Blomberg, das Heimspiel ist für den 27. März angesetzt.
Mit Borussia Dortmund wartet zudem der amtierende DHB-Pokalsieger. Am 7. Oktober tritt der BSV zunächst in Dortmund an, am 10. Februar kommt die Borussia nach Buxtehude.
Einen besonderen Stellenwert besitzt traditionell das Nordduell gegen den VfL Oldenburg. Die Begegnungen zwischen beiden Vereinen sind regelmäßig intensiv und umkämpft. Das erste Nordderby der Saison steigt am 31. Oktober um 16 Uhr in Buxtehude. Das Rückspiel findet am 28. Februar in Oldenburg statt.
Auch die Spiele gegen den Thüringer HC versprechen zusätzliche Spannung – nicht zuletzt wegen der zahlreichen ehemaligen BSV-Spielerinnen im Kader der Thüringerinnen.
Heimspielauftakt gegen den HC Leipzig
Nach dem Auswärtsspiel beim Thüringer HC beginnt die Heimsaison am Samstag, 5. September, um 16 Uhr gegen den HC Leipzig.
Danach folgen:
19.09.2026, 16 Uhr: HSG Bensheim/Auerbach
17.10.2026, 16 Uhr: SV Union Halle-Neustadt
31.10.2026, 16 Uhr: VfL Oldenburg
21.11.2026, 16 Uhr: TuS Metzingen
02.01.2027, 16 Uhr: BSV Sachsen Zwickau
06.01.2027, 19.30 Uhr: Thüringer HC
30.01.2027, 16 Uhr: Sport-Union Neckarsulm
10.02.2027, 19.30 Uhr: Borussia Dortmund
13.03.2027, 16 Uhr: FRISCH AUF Göppingen
27.03.2027, 16 Uhr: HSG Blomberg-Lippe
Tickets für die Heimspiele sind bereits im Online-Shop des BSV erhältlich.
All-Star-Spiel zum Abschied von Dirk Leun
Ein besonderer Termin abseits des regulären Bundesliga-Spielplans ist der 5. Dezember 2026. Um 16 Uhr trifft die aktuelle BSV-Mannschaft auf ein Team aus BSV All-Stars.
Mit der Partie verabschiedet der Verein seinen langjährigen Trainer Dirk Leun noch einmal in besonderem Rahmen. Zahlreiche Wegbegleiter aus der Buxtehuder Handballgeschichte sollen dabei zusammenkommen.
Für den BSV beginnt damit eine Saison, die sportlichen Anspruch und Zukunftsplanung miteinander verbinden soll. Neue Spielerinnen, junge Talente und ein verändertes Trainerteam stehen für den nächsten Schritt des Umbruchs. Zugleich dürfen sich die Fans auf zahlreiche attraktive Heimspiele, bekannte Gegner und einige emotionale Wiedersehen freuen.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
|
| Webseite von Nicola Dultz | |
| Nicola Dultz auf Facebook | |
| Nicola Dultz auf Instagram | |
| Nicola Dultz auf YouTube | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.