DHB-Pokal-Aus in Thüringen
BSV unterliegt trotz starker erster Hälfte
- Marie Andresen, die nach der Saison 2023/24 eigentlich ihre Karriere beendet hatte, wurde aufgrund der Verletzung von Sophie Fasold reaktiviert
- Foto: Janice Bücker
- hochgeladen von Nicola Dultz
Der Buxtehuder SV verliert in der 2. Runde des DHB-Pokals 2025/26 mit 27:34 gegen den Thüringer HC. Rückkehrerin Marie Andresen feiert ihr Comeback im BSV-Tor – der erste Saisonsieg soll nun gegen Göppingen folgen.
Für den Buxtehuder SV ist die Pokalsaison 2025/26 beendet: Mit 27:34 (13:14) unterlagen die Handballerinnen von Trainer Dirk Leun am Sonntag in der zweiten DHB-Pokalrunde beim Thüringer HC. Besonders eine längere Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit kostete dem BSV ein besseres Ergebnis – trotz vielversprechender Leistung in Durchgang eins.
Stark begonnen, dann durch Fehler aus dem Tritt geraten
Die Buxtehuderinnen gingen als Außenseiterinnen in das Duell mit dem Bundesliga-Topteam aus Thüringen – hielten aber lange Zeit gut mit. Durch einen Doppelschlag von Levke Kretschmann und Teresa von Prittwitz führte der BSV sogar mit 8:5. Doch technische Fehler und fehlende Alternativen am Kreis – bedingt durch Verletzungen von Larissa Kröpel und Carina Senel – brachten den Favoriten zurück ins Spiel. Zur Halbzeit lag Buxtehude knapp mit 13:14 zurück.
Emotionales Comeback: Marie Andresen zurück im BSV-Tor
Fünf Minuten nach Wiederanpfiff richteten sich alle Blicke auf das BSV-Tor: Marie Andresen, die nach der Saison 2023/24 eigentlich ihre Karriere beendet hatte, wurde aufgrund der Verletzung von Sophie Fasold reaktiviert. Die 31-Jährige feierte ein emotionales Comeback und zeigte mit fünf Paraden eine solide Leistung. „Es ist eine große Ehre, nochmal für Buxtehude aufzulaufen – besonders zusammen mit meiner kleinen Schwester“, sagte Andresen nach dem Spiel.
Zäher Beginn nach der Pause – THC zieht davon
Spielerisch lief nach der Pause wenig zusammen beim BSV. Thüringens kompakte Abwehr stellte die Norddeutschen vor große Herausforderungen. Nur zwei Tore gelangen in den ersten zehn Minuten – der Rückstand wuchs auf sechs Treffer an. Zwar zeigte die junge BSV-Mannschaft Kampfgeist und kam noch einmal auf 25:28 (52. Minute) heran, doch in den Schlussminuten fehlte die Durchschlagskraft.
Ein zusätzlicher Rückschlag: Kapitänin Teresa von Prittwitz verletzte sich bei einem Zusammenprall am Kopf. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
Nächste Chance: Heimspiel gegen Göppingen im Free-TV
Am kommenden Sonntag, 5. Oktober, will der Buxtehuder SV in der Bundesliga endlich den ersten Saisonsieg holen. Gegner ist FrischAuf Göppingen, Anwurf ist um 14:30 Uhr in der neuen Halle Nord – live im Free-TV bei DF1. Das Team hofft dabei erneut auf die Unterstützung der Fans, wie schon beim Heimspiel gegen den THC vor drei Wochen.
Tickets sind online erhältlich, im BSV-Shop (Viverstraße 2, Buxtehude) sowie ab 13 Uhr an der Tageskasse.
BSV-Kader gegen Thüringen:
Oliwia Kamińska, Lina Steinicke, Marie Andresen – Maj Nielsen (6/6), Aida Mittag, Lilli Frey (1), Anika Hampel, Isabelle Dölle (6), Johanna Andresen (2), Levke Kretschmann (5), Christin Kaufmann (1), Teresa von Prittwitz (1), Jolina Huhnstock (4), Lin Lück (1), Enna Oberländer.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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