BSV: Weibliche B-Jugend ist Deutscher Meister
"Jetzt werden wir feiern!"

Riesenjubel in der Halle Nord: Die weibliche B-Jugend der Buxtehuder Handballerinnen ist Deutscher Meister Foto: BSV
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  • hochgeladen von Tom Kreib

nw/tk. Buxtehude. Die weibliche B-Jugend des Buxtehuder SV ist zum zweiten Mal nach 2014 Deutscher Meister. Im Endspiel in der heimischen Halle Nord des Final Four setzte sich das Team gegen SV Grün-Weiß Schwerin mit 27:16 durch. Zudem wurde Antonia Pieszkalla als beste Spielerin des Final Four ausgezeichnet.

Schwerin erwischte den besseren Start in die Partie. Nach sieben Minuten führten die Grün-Weißen 4:2. BSV-Trainer Dirk Leun nahm die erste Auszeit. Seine Spielerinnen legten in der Folge die anfängliche Nervosität ab. Nele Nickel und zweimal Jasmina Rühl drehten die Partie zum 5:4. Diese Führung sollte der BSV bis zum Spielende auch nicht mehr abgeben.

Nach einer Auszeit von Schwerin setzte sich Buxtehude weiter ab. Luisa Hinrichs traf in der 21. Minute per Siebenmeter zum 11:6. Nach einer Zeitstrafe gegen Nele Nickel gelang es Schwerin, bis zur Pause auf 10:13 zu verkürzen.

Die Vorentscheidung in dem Finale fiel zu Beginn des zweiten Durchgangs. Innerhalb der ersten acht Minuten traf Schwerin nur einmal. Mehrmals scheiterten sie an der BSV-Torfrau Solveig Dmoch. Buxtehude baute hingegen seine Führung aus. Mailee Winterberg erzielte das 17:11. Zunehmend machten sich die Unterschiede zwischen Buxtehude und Schwerin bemerkbar. Der Vorsprung wuchs weiter an. Nach dem 23:13 durch Nele Nickel in der 43. Minute war die Partie endgültig entschieden.
Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken wechselte der BSV durch, um allen Spielerinnen einen Einsatz vor den 729 Zuschauern in der Halle Nord zu ermöglichen. Die Spielerinnen des Buxtehuder SV zählten die Sekunden mit den Fans runter und stürmten mit dem Schlusspfiff das Spielfeld. Das 27:16 war im 24. Saisonspiel der 24. Sieg und die Krönung einer perfekten Spielzeit.

Dirk Leun, Trainer des Buxtehuder SV: "Wir haben kompakt gedeckt und hatten eine sehr gute Torwartleistung. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gnadenlos auf das Tempo gedrückt und den Gegner förmlich überspielt. Wir sind verdient Deutscher Meister, weil wir den breitesten Kader hatten und den Heimvorteil genutzt haben."

Antonia Pieszkalla, vom Buxtehuder SV und beste Spielerin des Final Four: "Ich kann es noch nicht begreifen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, was wir als Mannschaft an diesem Wochenende im Final Four geleistet haben. So ein Final Four ist einmalig. Die Anspannung vor dem Finale war sehr hoch. Jetzt werden wir feiern."

Autor:

Tom Kreib

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